
Das US-Außenministerium hat am 24. Februar seine Sicherheitshinweise für Mexiko aktualisiert und amerikanische Staatsbürger darüber informiert, dass sie nach einer Militäroperation am Wochenende, bei der der Anführer des Jalisco New Generation Kartells, „El Mencho“, getötet wurde, nicht mehr an Ort und Stelle bleiben müssen. Die seit dem 22. Februar geschlossenen Flughäfen in Puerto Vallarta und Guadalajara nahmen den regulären Betrieb wieder auf, und die Ausgangssperren für Botschaftspersonal wurden auf die Nachtstunden beschränkt. Flugdaten zeigen, dass WestJet, United und Alaska Airlines ab Dienstag einen eingeschränkten Flugverkehr nach Mexiko wieder aufgenommen haben, während kanadische Fluggesellschaften bis zum Nachmittag die meisten Abflüge wieder anboten. Reiseveranstalter berichteten von einem Anstieg der Umbuchungen, da Reisende während der Frühlingsferien Klarheit über die Sicherheitslage suchten. Der US-Zoll- und Grenzschutz (CBP) erwartet, dass das Passagieraufkommen bis zum Wochenende wieder normalisiert ist, warnt jedoch vor möglichen zusätzlichen Kontrollen für Reisende, die während der Unruhen durch Jalisco reisen. Während die landesweite Reisewarnstufe bei Level 2 („erhöhte Vorsicht walten lassen“) bleibt, hält das Außenministerium die Level-4-Warnung („Nicht reisen“) für das Landesinnere von Jalisco aufrecht. Mobilitätsmanager empfehlen, sich im Smart Traveler Enrollment Program (STEP) anzumelden und Reisepläne flexibel zu halten; viele Unternehmen haben für Mitarbeiter, die über PVR oder GDL reisen, eine 24-stündige Pufferzeit eingeplant. Experten für Reiserisiken betonen, dass der Vorfall die Notwendigkeit dynamischer Routenplanung unterstreicht: Sicherheitsteams von Unternehmen, die Echtzeitwarnungen erhielten, konnten Mitarbeiter innerhalb weniger Stunden auf unbetroffene Flughäfen wie Mexiko-Stadt und Los Cabos umleiten und so Störungen minimieren. Bis zum Redaktionsschluss wurden keine verletzten US-Bürger gemeldet, und die mexikanischen Behörden haben zusätzliche Einheiten der Guardia Nacional in den touristischen Korridoren stationiert. Für Auswanderer gilt die praktische Empfehlung, wachsam zu bleiben, nachts außerhalb großer Städte keine Straßenreisen zu unternehmen und mit stichprobenartigen Kontrollen zu rechnen, während die Bundeskräfte die Kontrolle festigen. Unternehmen mit grenzüberschreitenden Aktivitäten sollten zudem sicherstellen, dass ihre Fahrer über gültige SAFE PASS Genehmigungen verfügen, die trotz der vorübergehenden Schließungen weiterhin gültig sind.
Quelle: The Preamble