
Global Affairs Canada (GAC) gab am 4. März 2026 bekannt, dass eine „begrenzte Anzahl von Plätzen“ auf kommerziellen Flügen ab Beirut bereitgestellt wird, um freiwillige Ausreisen kanadischer Staatsbürger und Daueraufenthalter angesichts des eskalierenden Konflikts zwischen den USA und Iran zu erleichtern. Bis zu diesem Morgen waren 103.800 Kanadier in der Golf- und Nahostregion registriert. Obwohl keine staatlich unterstützte Evakuierung läuft, verhandelt GAC zudem über Land- und Luftwege via Israel-Ägypten-Busse und hat Oman um Notfallnutzung seines Luftraums gebeten. Reisende müssen ihre Kosten selbst tragen und eigene Weiterreise organisieren. Die Reisewarnung bekräftigt das „Reisen in mehrere Nahost-Staaten unbedingt vermeiden“ und fordert Kanadier auf, private Ausreisepläne zu finalisieren, die nicht allein auf Ottawa setzen. Sicherheitsabteilungen von Unternehmen mit Personal oder Entsandten in der Region sollten ihre Fürsorgepflichten überprüfen, Mitarbeiterstandorte bestätigen und Reisende über die sich schnell ändernden Flugmöglichkeiten informieren. Versicherer könnten die Lage als bekanntes Risiko einstufen; Organisationen sollten ihre Deckung für kriegsbedingte Störungen prüfen und Charteroptionen in Betracht ziehen, falls kommerzielle Kapazitäten wegfallen.
Quelle: Global News
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