
Einwanderung, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft Kanada (IRCC) hat stillschweigend sein humanitäres Unterstützungsprogramm für iranische temporäre Bewohner, deren Aufenthaltsstatus bald abläuft, wiederbelebt. Eine überarbeitete öffentliche Richtlinie, die am 25. Februar 2026 unterzeichnet wurde, trat am 1. März 2026 in Kraft und wurde am 5. März 2026 auf der IRCC-Website veröffentlicht. Die Maßnahme erlaubt iranischen Staatsangehörigen, die bereits mit Arbeitserlaubnissen, die spätestens am 28. Februar 2025 ausgestellt wurden, in Kanada sind, einmalig eine Verlängerung ihres Aufenthalts um bis zu zwei Jahre innerhalb des Landes zu beantragen. Im Gegensatz zum umfassenderen Programm von 2023–2025 sind in der 2026er Version Besucher und Studierende ausgeschlossen, und die Bearbeitungsgebühren werden nicht mehr erlassen.
Für Tausende iranische Fachkräfte aus dem Technologiesektor, Beschäftigte im Pflegebereich und Kandidaten für Brückenprogramme für Hochschulabsolventen schließt das neue Zeitfenster eine nervenaufreibende vier Tage lange Lücke, die durch das Auslaufen der vorherigen Regelung um Mitternacht am 1. März entstanden war. Während dieser Pause drohte vielen der Verlust ihres Aufenthaltsstatus, was Arbeitsplätze und die Einhaltung von Arbeitgeberauflagen gefährdete. Da die neuen Regeln rückwirkend ab dem 1. März gelten, werden Anträge, die während der Lücke eingereicht wurden, unter der Voraussetzung akzeptiert, dass die strengeren Zulassungskriterien erfüllt sind.
Die Verlängerung hat auch politische Bedeutung. Ottawa hatte 2023 erstmals Iran-spezifische Erleichterungen eingeführt, nachdem es zu Massenprotesten im Iran gekommen war, und sich als sicherer Hafen für Dissidenten und qualifizierte Fachkräfte positioniert, die nicht sicher in ihre Heimat zurückkehren konnten. Durch die Einschränkung auf bereits beschäftigte Arbeitnehmer signalisiert die Regierung nun eine Verschiebung von breit angelegter humanitärer Hilfe hin zu einer Stabilisierung des Arbeitsmarktes – sie bietet Arbeitgebern Kontinuität, begrenzt aber die künftige Aufnahme.
Praktisch sollten betroffene Arbeitnehmer vor Ablauf ihrer aktuellen Arbeitserlaubnis online über ihre IRCC-Portale einen Antrag stellen, um vom „aufrechterhaltenen Status“ zu profitieren. Arbeitgeber müssen ihre Compliance-Dokumentation aktualisieren und in einigen Provinzen möglicherweise die Lohnversicherungen anpassen, da die verlängerten Arbeitserlaubnisse über Meilensteine von Tarifverträgen hinaus gültig sein können. Einwanderungsberater raten Arbeitgebern dringend, ihre iranischen Talentpools sofort zu überprüfen: Sobald ein Antragsteller diese einmalige Maßnahme genutzt hat, sind nach dem 31. März 2027 keine weiteren Verlängerungen mehr möglich.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ergeben sich zwei zentrale Erkenntnisse: Erstens muss die Einsatzplanung für iranische Staatsangehörige den festen Stichtag 31. März 2027 berücksichtigen. Zweitens zeigt der Fall, dass IRCC bereit ist, bestehende Regelungen auslaufen zu lassen, bevor Ersatzmaßnahmen veröffentlicht werden; Unternehmen sollten daher in ihren Verlängerungskalendern für alle nationalitätsspezifischen Erleichterungen mindestens eine einwöchige Pufferzeit einplanen.
Für Tausende iranische Fachkräfte aus dem Technologiesektor, Beschäftigte im Pflegebereich und Kandidaten für Brückenprogramme für Hochschulabsolventen schließt das neue Zeitfenster eine nervenaufreibende vier Tage lange Lücke, die durch das Auslaufen der vorherigen Regelung um Mitternacht am 1. März entstanden war. Während dieser Pause drohte vielen der Verlust ihres Aufenthaltsstatus, was Arbeitsplätze und die Einhaltung von Arbeitgeberauflagen gefährdete. Da die neuen Regeln rückwirkend ab dem 1. März gelten, werden Anträge, die während der Lücke eingereicht wurden, unter der Voraussetzung akzeptiert, dass die strengeren Zulassungskriterien erfüllt sind.
Die Verlängerung hat auch politische Bedeutung. Ottawa hatte 2023 erstmals Iran-spezifische Erleichterungen eingeführt, nachdem es zu Massenprotesten im Iran gekommen war, und sich als sicherer Hafen für Dissidenten und qualifizierte Fachkräfte positioniert, die nicht sicher in ihre Heimat zurückkehren konnten. Durch die Einschränkung auf bereits beschäftigte Arbeitnehmer signalisiert die Regierung nun eine Verschiebung von breit angelegter humanitärer Hilfe hin zu einer Stabilisierung des Arbeitsmarktes – sie bietet Arbeitgebern Kontinuität, begrenzt aber die künftige Aufnahme.
Praktisch sollten betroffene Arbeitnehmer vor Ablauf ihrer aktuellen Arbeitserlaubnis online über ihre IRCC-Portale einen Antrag stellen, um vom „aufrechterhaltenen Status“ zu profitieren. Arbeitgeber müssen ihre Compliance-Dokumentation aktualisieren und in einigen Provinzen möglicherweise die Lohnversicherungen anpassen, da die verlängerten Arbeitserlaubnisse über Meilensteine von Tarifverträgen hinaus gültig sein können. Einwanderungsberater raten Arbeitgebern dringend, ihre iranischen Talentpools sofort zu überprüfen: Sobald ein Antragsteller diese einmalige Maßnahme genutzt hat, sind nach dem 31. März 2027 keine weiteren Verlängerungen mehr möglich.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ergeben sich zwei zentrale Erkenntnisse: Erstens muss die Einsatzplanung für iranische Staatsangehörige den festen Stichtag 31. März 2027 berücksichtigen. Zweitens zeigt der Fall, dass IRCC bereit ist, bestehende Regelungen auslaufen zu lassen, bevor Ersatzmaßnahmen veröffentlicht werden; Unternehmen sollten daher in ihren Verlängerungskalendern für alle nationalitätsspezifischen Erleichterungen mindestens eine einwöchige Pufferzeit einplanen.
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