
Im Rahmen einer Woche voller Ankündigungen zum Thema Mobilität gab die Bundesregierung am 4. März 2026 einen Stipendienfonds in Höhe von 100 Millionen Dollar bekannt – größtenteils finanziert von der University of Toronto – um bis zu 200 vollständig finanzierte Studienplätze für indische Studierende zu ermöglichen. Dreizehn neue bilaterale Abkommen zwischen kanadischen und indischen Universitäten werden gemeinsame Abschlüsse, hybride Campusmodelle und KI-Forschungszentren ausbauen. Indien ist bereits die größte Quelle internationaler Studierender in Kanada; die Initiative zielt darauf ab, den Marktanteil nach pandemiebedingten Visaverzögerungen und dem diplomatischen Streit im vergangenen Jahr wieder zu stärken. Die Stipendien fügen sich in Ottawas umfassendere Talentstrategie ein, vielversprechende Absolventen über die Post-Graduation Work Permit und das Express-Entry-Programm in dauerhafte Aufenthaltsberechtigte umzuwandeln. Aus Sicht der Unternehmensmobilität wird erwartet, dass die Maßnahme Kanadas Pool an MINT-Talenten in den nächsten zehn Jahren vertieft und Arbeitgeber in den Bereichen Künstliche Intelligenz, saubere Energie und Gesundheitswesen davon profitieren. Organisationen, die Studien-zu-Arbeit-Programme fördern, sollten die bevorstehenden Änderungen bei PGWP und den Regeln für den dauerhaften Aufenthalt genau beobachten, da diese Stipendiaten begünstigen könnten. Bildungsexperten rechnen mit einem intensiven Wettbewerb um die vollständig finanzierten Plätze; frühzeitige Ansprache und klare Informationen zur Einwanderungsberatung werden für indische Bewerber, die sowohl akademische als auch Visaverfahren durchlaufen, entscheidend sein.
Quelle: ICC Immigration Inc.
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