
In einer separaten Mitteilung vom 4. März hat die Fachseite VisasUpdate die operativen Details des neuen Verbots von nicht-biometrischen Pässen für russische Staatsbürger durch die finnischen Behörden bekanntgegeben. Das Dokument listet die genauen Grenzübergänge auf – von Vaalimaa bis zum Flughafen Helsinki-Vantaa – und weist darauf hin, dass ab dem 1. Juni 2026 auch Lufttransitpassagiere einen chipgestützten Pass mitführen müssen. Im Gegensatz zu früheren Pressemitteilungen stellt das Amtsblatt klar, dass es „keine Ausnahmen aus humanitären oder familiären Gründen“ geben wird, außer für eng definierte diplomatische Fälle, die zuvor vom Außenministerium genehmigt wurden. Fluggesellschaften, die Reisende ohne gültigen Pass transportieren, drohen Bußgelder und die Verpflichtung zur Rückführung an den Ausgangsort. Die Mitteilung betont die Harmonisierung mit Estland, Lettland, Litauen und Polen, womit Finnland das fünfte Schengen-Land ist, das diese Regelung anwendet. Zudem wird Doppelstaatlern, die regelmäßig mit einem russischen Pass reisen, geraten, auf einen EU-Pass umzusteigen, um Probleme zu vermeiden. Für Firmenmobilitätsteams beendet die Klarstellung Spekulationen über mögliche Übergangsfristen für Vielflieger. Reiseleiter geben nun Warnungen an russische Mitarbeiter heraus und aktualisieren Buchungssysteme, um nicht-chipgestützte Pässe automatisch zu kennzeichnen.
Quelle: VisasUpdate
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