China vereinfacht Einreiseverfahren angesichts stark steigender visafreier Ankünfte
Wang Yi kündigt bei NPC-Pressekonferenz erweiterten visafreien „Freundeskreis“ an
Global Times: China lädt Europa aus dem „Dachboden des Protektionismus“ ein und betont Visaerleichterungen
Neueste Nachrichten
Regierungsarbeitsbericht fordert „Optimierung des Umfelds für den Inlandsverbrauch“
Chinas Regierungsarbeitsbericht 2026 stellt Einkaufstourismus als strategische Priorität heraus und fordert Behörden auf, Steuererstattungen zu vereinfachen, zollfreie Kontingente zu erhöhen und mehrsprachige Zahlungstechnologien in wichtigen Einkaufsvierteln zu integrieren. Das Maßnahmenpaket zielt darauf ab, die steigenden Besucherzahlen in spürbare Konsumausgaben umzuwandeln – eine wichtige Nachricht für Unternehmen, die Incentive-Reisen oder Kundenveranstaltungen in China planen.
China stellt umfassende Reform von Visa, Transit und Zahlungssystemen vor, um 200 Millionen ausländische Besucher anzuziehen
Auf einer Pressekonferenz des Nationalen Volkskongresses am 7. März 2026 erklärte Kultur- und Tourismusminister Sun Yeli, dass die Zahl der Einreisen im Jahr 2025 erstmals 150 Millionen überschritten habe. Er stellte einen Fünf-Punkte-Plan vor, um noch mehr Besucher anzuziehen. Zu den Maßnahmen gehören die Erweiterung der 30-tägigen visafreien Liste, die Aufnahme von zehn weiteren Flughäfen in die 144/240-Stunden-Transitbefreiung, die Einführung einer QR-Code-Einreisekarte sowie die Verpflichtung von Alipay und WeChat Pay, bis Ende 2026 alle gängigen internationalen Kreditkarten zu akzeptieren. Der Plan beseitigt zentrale Hindernisse für Geschäftsreisende und soll Fluggesellschaften und Unternehmen dazu anregen, China-Reisen wieder in großem Umfang aufzunehmen.
Chinas Universitäten schaffen 38.000 neue Studienplätze und 540 grenzüberschreitende Programme zur Stärkung des Talentnachwuchses
Bildungsminister Huai Jinpeng erklärte am 7. März 2026 gegenüber Journalisten, dass die führenden chinesischen Universitäten seit 2024 ihre Studienplätze um 38.000 erweitert und 540 neue gemeinsame Programme mit ausländischen Institutionen gestartet haben. Diese Initiative soll Chinas Attraktivität für internationale Studierende steigern und den Pool an zweisprachigen Absolventen für multinationale Unternehmen vergrößern. Das Bildungsministerium kündigte zudem eine schnellere Genehmigung von Abschlüssen in Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern sowie verbesserte Serviceleistungen auf dem Campus für ausländische Dozenten an.
China will künstliche Intelligenz nutzen, um Arbeitsplätze zu schaffen; Kanäle für ausländische Fachkräfte werden umfassend reformiert
Arbeitsminister Wang Xiaoping informierte die Abgeordneten des Nationalen Volkskongresses am 7. März 2026, dass China 72 neue Berufe identifiziert hat, von denen viele im Bereich der Künstlichen Intelligenz angesiedelt sind. Das Land will diese Technologie aktiv nutzen, um das Beschäftigungswachstum anzukurbeln. Begleitend dazu werden die Ausländerpolitik aktualisiert: Höhere Mindestgehälter, schnellere Bearbeitung von Kategorie-A-Anträgen und ein geplanter fünfjähriger Visum für KI-Fachkräfte. Dies eröffnet Chancen für spezialisierte Fachkräfte aus dem Ausland, bringt aber auch höhere Compliance-Kosten für Arbeitgeber mit sich.