
Am 7. März 2026 nutzte Wang Xiaoping, Minister für Personalwesen und soziale Sicherheit, die Bühne des Nationalen Volkskongresses, um darzulegen, wie China in den nächsten fünf Jahren „KI nutzen wird, um Millionen neuer Arbeitsplätze zu schaffen“. Bereits 72 neue Berufskategorien – davon 20 im Bereich KI – wurden anerkannt, von denen jede in der Anfangsphase bis zu einer halben Million Stellen schaffen soll. Obwohl die Präsentation den Fokus auf den heimischen Arbeitsmarkt legte, bestätigten Beamte später gegenüber Medien, dass die Arbeitserlaubnisregelungen an den neuen Berufskatalog angepasst werden. Kategorie-A-Visa (für hochqualifizierte Fachkräfte) werden künftig explizit neue KI-Berufe aufführen, während die Provinzbehörden Kontingente erhalten, um ausländische Spezialisten mit fehlenden lokalen Fähigkeiten schneller zuzulassen. Personalverantwortliche in Unternehmen sollten die verstärkte Betonung von Gehaltsuntergrenzen beachten: Peking und Shanghai haben im Februar 2026 stillschweigend die Mindestgehälter für ausländische Arbeitskräfte angehoben – ein Schritt, den das Ministerium als „Qualität statt Quantität“ bezeichnete. Unternehmen, die 2026 Einsätze planen, müssen mit höheren garantierten Einkommen kalkulieren oder die Forschungsbefreiungen für R-Visa prüfen. Wang deutete zudem ein Pilotprogramm an, das ausländischen KI-Forschern ermöglichen soll, Mehrfacheinreise-Talentvisa mit fünfjähriger Gültigkeit ohne vorab gesicherten chinesischen Arbeitgeber zu beantragen – ähnlich dem US-amerikanischen O-1-Visum. Details werden nach interbehördlicher Abstimmung in der zweiten Jahreshälfte 2026 erwartet. Zusammengenommen deuten die Ankündigungen darauf hin, dass China sein Mobilitätsregime neu justiert: Die Gehaltsuntergrenzen werden verschärft, während gleichzeitig exklusive Zugangswege geöffnet werden, um die für den KI- und Hightech-Fertigungssektor benötigte Expertise zu sichern.
Quelle: Xinhua
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