
Im Regierungsarbeitsbericht von Premier Li Qiang, der am 7. März dem Nationalen Volkskongress vorgelegt wurde, findet sich eine Anweisung zur „Optimierung des Konsumumfelds für ausländische Besucher“ – ein Hinweis auf eine politische Neuausrichtung, die über die bloße Anziehung von Touristen hinausgeht und darauf abzielt, deren Ausgaben aktiv in das BIP-Wachstum umzuwandeln. CGTN erläuterte am 8. März diesen Ansatz und verwies darauf, dass Handelsminister Wang Wentao bereits in einer separaten Pressekonferenz einen dreigleisigen Plan vorgestellt hatte: die Ausrichtung von großen Shopping-Festivals, die Verbesserung der Steuererstattungsverfahren und die Einführung mehrsprachiger Smart-Retail-Erlebnisse.
Für Mobilitätsteams steht vor allem der zollfreie Einkauf im Fokus. Das Finanzministerium wird die Steuerfreigrenze für ausreisende Ausländer auf 10.000 RMB pro Reise anheben und elektronische Quittungen, die von Kassensystemen ausgestellt werden, für Steuererstattungen zulassen – damit entfällt die bisherige Papierflut, die Reisende zum Anstehen an Schaltern zwang.
Einzelhändler in Shanghais Nanjing Road und Pekings Wangfujing werden sogenannte „Erlebnisgeschäfte“ testen, in denen ausländische Kunden mit ausländischen E-Wallets (Alipay+ Netzwerk) bezahlen und sofortige Mehrwertsteuererstattungen in ihrer Heimatwährung auf dasselbe Wallet erhalten können. Das Modell orientiert sich an dem in Südkorea viel gelobten Steuererstattungssystem und soll den durchschnittlichen Einkaufswert um 12 Prozent steigern.
Wang versprach zudem, „importfreundliche zollfreie Zonen“ in Logistikzentren wie der Zhengzhou Airport Economy Zone zu fördern, um neue Chancen für Firmenpräsente und Incentive-Events zu schaffen.
Berater von McKinsey schätzen, dass jeder 1-prozentige Anstieg der Ausgaben von ausländischen Touristen etwa 0,04 Prozentpunkte zum chinesischen BIP beiträgt – ein Hebel, den die Politik offenbar verstärkt nutzen will, da das Wachstum des Binnenkonsums stagniert.
Für Mobilitätsteams steht vor allem der zollfreie Einkauf im Fokus. Das Finanzministerium wird die Steuerfreigrenze für ausreisende Ausländer auf 10.000 RMB pro Reise anheben und elektronische Quittungen, die von Kassensystemen ausgestellt werden, für Steuererstattungen zulassen – damit entfällt die bisherige Papierflut, die Reisende zum Anstehen an Schaltern zwang.
Einzelhändler in Shanghais Nanjing Road und Pekings Wangfujing werden sogenannte „Erlebnisgeschäfte“ testen, in denen ausländische Kunden mit ausländischen E-Wallets (Alipay+ Netzwerk) bezahlen und sofortige Mehrwertsteuererstattungen in ihrer Heimatwährung auf dasselbe Wallet erhalten können. Das Modell orientiert sich an dem in Südkorea viel gelobten Steuererstattungssystem und soll den durchschnittlichen Einkaufswert um 12 Prozent steigern.
Wang versprach zudem, „importfreundliche zollfreie Zonen“ in Logistikzentren wie der Zhengzhou Airport Economy Zone zu fördern, um neue Chancen für Firmenpräsente und Incentive-Events zu schaffen.
Berater von McKinsey schätzen, dass jeder 1-prozentige Anstieg der Ausgaben von ausländischen Touristen etwa 0,04 Prozentpunkte zum chinesischen BIP beiträgt – ein Hebel, den die Politik offenbar verstärkt nutzen will, da das Wachstum des Binnenkonsums stagniert.
Quelle: CGTN