
Die Botschaft Indiens in Riad veröffentlichte am 8. März eine Warnung an die rund 2,4 Millionen Inder in Saudi-Arabien, wachsam zu bleiben, da regionale Spannungen weiterhin den kommerziellen Luftverkehr und grenzüberschreitende Logistik beeinträchtigen. Während bestätigt wurde, dass indische und saudische Fluggesellschaften den regulären Flugbetrieb an den Flughäfen in Dschidda und Medina wieder aufgenommen haben, warnte die Botschaft, dass sich die Sicherheitslage schnell ändern könne, und forderte die Expatriates auf, offizielle Kanäle für Updates zu verfolgen. Konsularische Dienstleistungen – einschließlich ausgelagerter Visa- und Passzentren – sind weiterhin uneingeschränkt verfügbar, doch Reisende werden gebeten, die Verfügbarkeit von Flügen vor der Buchung zu überprüfen. Eine rund um die Uhr erreichbare Hotline (Festnetz, WhatsApp und gebührenfreie Nummern) wurde sowohl in Riad als auch in Dschidda eingerichtet und ergänzt die regelmäßigen Konsularkampagnen in arbeitsintensiven Städten wie Dammam, Jubail und Yanbu. Für Manager im Bereich globale Mobilität ist diese Mitteilung von großer Bedeutung. Viele indische Großunternehmen rotieren Projektleiter und Wartungsteams auf Saudi Aramco-Anlagen mit kurzfristigen Geschäftsbesuchervisa; plötzliche Ausgangssperren oder Luftraumsperrungen könnten Mitarbeiter festsetzen und steuerliche Risiken im Ausland auslösen. Personalabteilungen wird daher empfohlen, den Aufenthaltsort der Mitarbeiter täglich zu erfassen, Notfallkontakte zu überprüfen und darauf zu achten, dass Reisepässe mindestens sechs Monate gültig sind. Die Warnung hebt zudem die Social-Media-Strategie der Botschaft hervor: Echtzeit-Updates werden nun über X (ehemals Twitter), Facebook, Instagram und LinkedIn verbreitet – eine Lehre aus früheren Evakuierungen aus Jemen, Afghanistan und zuletzt Iran. Unternehmen sollten ihre Reisenden ermutigen, diesen Kanälen zu folgen und die Hotline-Nummern im Telefon zu speichern.
Quelle: Embassy of India, Riyadh