
Eine neue Analyse der Reise-Intelligence-Plattform Air Traveler Club warnt, dass europäische Führungskräfte bei der Einreise ins chinesische Festland nun mit verpflichtenden Geräteinspektionen und einer höheren Wahrscheinlichkeit von Ausreiseverboten im Zusammenhang mit zivilrechtlichen Streitigkeiten rechnen müssen. Die Warnung folgt auf die am 1. Januar 2026 in Kraft getretene Änderung des chinesischen Cybersicherheitsgesetzes, die den Zollbehörden erweiterte Befugnisse zur Durchsuchung elektronischer Geräte einräumt und die Strafen für grenzüberschreitende Datenübertragungen verschärft.
Grenzbeamte an großen Flughäfen verlangen Berichten zufolge Passwörter für Mobiltelefone und Laptops und können Daten innerhalb von Minuten kopieren. Die Behörden berufen sich bei der Anforderung von Zugriff auf Cloud-Konten auf das Nationale Nachrichtendienstgesetz. Der Bericht empfiehlt multinationalen Unternehmen, sogenannte „Einweggeräte“ im Wert von 300 bis 600 Euro bereitzustellen und Mitarbeitern das Mitführen firmeneigener Daten auf privaten Geräten zu untersagen.
Ausreiseverbote – früher vor allem bei Strafverfahren üblich – werden zunehmend auch in Handelsstreitigkeiten und Datenschutzfällen verhängt. Die Analyse nennt Fälle, in denen ausländische Manager monatelang an der Ausreise gehindert wurden, bis Lieferantenstreitigkeiten beigelegt waren. Dies führte zu einer Erhöhung der Reisekosten um bis zu 50 Prozent durch verlängerte Unterbringung und Anwaltskosten.
Unternehmen müssen vor der Entsendung von Mitarbeitern nach China Datenschutz-Folgenabschätzungen durchführen, Maßnahmen zur Datenminimierung dokumentieren und Reisende über die Folgen einer Weigerung informieren: Verstöße können zu Haft und Visastornierung führen. Europäische Reiseversicherungen schließen Ausreiseverbote in der Regel aus, sodass die Rechtsabteilungen der Unternehmen de facto die ersten Ansprechpartner sind.
Die Kombination aus Chinas erweitertem visafreiem Einreiseprogramm und der verschärften digitalen Sicherheitskontrolle bedeutet, dass ein leichterer physischer Zugang nicht mit geringerer regulatorischer Belastung gleichzusetzen ist. Mobility-Manager sollten ihre Checklisten vor Reisen aktualisieren, Touristen von Geschäftsreisenden trennen und für letztere strikte Regeln für saubere Geräte einführen.
Grenzbeamte an großen Flughäfen verlangen Berichten zufolge Passwörter für Mobiltelefone und Laptops und können Daten innerhalb von Minuten kopieren. Die Behörden berufen sich bei der Anforderung von Zugriff auf Cloud-Konten auf das Nationale Nachrichtendienstgesetz. Der Bericht empfiehlt multinationalen Unternehmen, sogenannte „Einweggeräte“ im Wert von 300 bis 600 Euro bereitzustellen und Mitarbeitern das Mitführen firmeneigener Daten auf privaten Geräten zu untersagen.
Ausreiseverbote – früher vor allem bei Strafverfahren üblich – werden zunehmend auch in Handelsstreitigkeiten und Datenschutzfällen verhängt. Die Analyse nennt Fälle, in denen ausländische Manager monatelang an der Ausreise gehindert wurden, bis Lieferantenstreitigkeiten beigelegt waren. Dies führte zu einer Erhöhung der Reisekosten um bis zu 50 Prozent durch verlängerte Unterbringung und Anwaltskosten.
Unternehmen müssen vor der Entsendung von Mitarbeitern nach China Datenschutz-Folgenabschätzungen durchführen, Maßnahmen zur Datenminimierung dokumentieren und Reisende über die Folgen einer Weigerung informieren: Verstöße können zu Haft und Visastornierung führen. Europäische Reiseversicherungen schließen Ausreiseverbote in der Regel aus, sodass die Rechtsabteilungen der Unternehmen de facto die ersten Ansprechpartner sind.
Die Kombination aus Chinas erweitertem visafreiem Einreiseprogramm und der verschärften digitalen Sicherheitskontrolle bedeutet, dass ein leichterer physischer Zugang nicht mit geringerer regulatorischer Belastung gleichzusetzen ist. Mobility-Manager sollten ihre Checklisten vor Reisen aktualisieren, Touristen von Geschäftsreisenden trennen und für letztere strikte Regeln für saubere Geräte einführen.
Quelle: Air Traveler Club