
Die Bank von Italien hat ihren monatlichen Bericht zum internationalen Tourismus veröffentlicht, der zeigt, dass Italiens Zahlungsbilanz im Reiseverkehr im Dezember 2025 mit einem Überschuss von fast 0,7 Milliarden Euro praktisch unverändert zum Vorjahresmonat blieb. Ausländische Besucher gaben im Dezember 3 Milliarden Euro in Italien aus, ein Anstieg von 6,6 %, während Italiener im Ausland 2,4 Milliarden Euro ausgaben, was einem Plus von 7,3 % entspricht. Die am 11. März veröffentlichten Zahlen bieten den aktuellsten offiziellen Überblick für Mobilitäts- und Reisemanager.
Im Gesamtquartal stiegen die Ausgaben der Ankommenden um 4,1 % und die der Abreisenden um 1,6 % im Jahresvergleich, was bestätigt, dass die Nachfrage im Freizeitbereich durch eine stetige Erholung im Geschäfts- und MICE-Verkehr ergänzt wird. EU-Bürger bleiben der größte Wachstumstreiber bei den Ankünften (+3,6 %), doch Reisende aus Nicht-EU-Märkten – darunter die USA und der Golf – verzeichneten mit 4,5 % sogar ein noch schnelleres Wachstum. Auf der Auslandsseite kehren italienische Geschäftsreisende klar zu EU-Zielen zurück (+3,9 %), während Fernreisen leicht unter dem Vorkrisenniveau liegen (-0,2 %).
Für das Gesamtjahr 2025 stieg der Tourismuserlösüberschuss auf 22,8 Milliarden Euro – das entspricht 1 % des BIP – und wurde vor allem durch steigende Besucherzahlen und weniger durch höhere Ausgaben pro Kopf getrieben. Bemerkenswert ist, dass Urlaubsreisen nun 67 % der Einnahmen aus dem Incoming-Tourismus ausmachen, während Geschäftsreisen mit 21 % der Ausgaben der Italiener im Ausland weiterhin einen bedeutenden Anteil haben. Hotels, Bed & Breakfasts und Agriturismi verzeichneten 44 % aller Übernachtungen sowohl bei Ein- als auch Ausreisen, während der Anteil von Kurzzeitvermietungen mit 24 % weiter zunimmt und den allgemeinen „Bleisure“-Trend widerspiegelt.
Warum das wichtig ist: Multinationale Unternehmen mit Standorten in Italien können mit hoher Nachfrage nach Unterkünften in Sekundärstädten und Ferienregionen rechnen, nicht nur im Rom-Mailand-Korridor. Da der Tourismuserlösüberschuss wieder auf oder sogar über dem Niveau von 2019 liegt, werden Flughäfen und Konsulate während der Oster- und Sommerhochsaison voraussichtlich an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Verantwortliche für Reisebudgets sollten frühzeitig verhandelte Hotel- und Mietwagenpreise sichern und alternative Anreiseorte wie Bologna, Bari oder Catania in Betracht ziehen, um Engpässe zu vermeiden.
Im Gesamtquartal stiegen die Ausgaben der Ankommenden um 4,1 % und die der Abreisenden um 1,6 % im Jahresvergleich, was bestätigt, dass die Nachfrage im Freizeitbereich durch eine stetige Erholung im Geschäfts- und MICE-Verkehr ergänzt wird. EU-Bürger bleiben der größte Wachstumstreiber bei den Ankünften (+3,6 %), doch Reisende aus Nicht-EU-Märkten – darunter die USA und der Golf – verzeichneten mit 4,5 % sogar ein noch schnelleres Wachstum. Auf der Auslandsseite kehren italienische Geschäftsreisende klar zu EU-Zielen zurück (+3,9 %), während Fernreisen leicht unter dem Vorkrisenniveau liegen (-0,2 %).
Für das Gesamtjahr 2025 stieg der Tourismuserlösüberschuss auf 22,8 Milliarden Euro – das entspricht 1 % des BIP – und wurde vor allem durch steigende Besucherzahlen und weniger durch höhere Ausgaben pro Kopf getrieben. Bemerkenswert ist, dass Urlaubsreisen nun 67 % der Einnahmen aus dem Incoming-Tourismus ausmachen, während Geschäftsreisen mit 21 % der Ausgaben der Italiener im Ausland weiterhin einen bedeutenden Anteil haben. Hotels, Bed & Breakfasts und Agriturismi verzeichneten 44 % aller Übernachtungen sowohl bei Ein- als auch Ausreisen, während der Anteil von Kurzzeitvermietungen mit 24 % weiter zunimmt und den allgemeinen „Bleisure“-Trend widerspiegelt.
Warum das wichtig ist: Multinationale Unternehmen mit Standorten in Italien können mit hoher Nachfrage nach Unterkünften in Sekundärstädten und Ferienregionen rechnen, nicht nur im Rom-Mailand-Korridor. Da der Tourismuserlösüberschuss wieder auf oder sogar über dem Niveau von 2019 liegt, werden Flughäfen und Konsulate während der Oster- und Sommerhochsaison voraussichtlich an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Verantwortliche für Reisebudgets sollten frühzeitig verhandelte Hotel- und Mietwagenpreise sichern und alternative Anreiseorte wie Bologna, Bari oder Catania in Betracht ziehen, um Engpässe zu vermeiden.