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Behörden aktualisieren Richtlinien nach den Flugstreiks im Februar/März – Nachwirkungen halten an

März 13, 2026
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Behörden aktualisieren Richtlinien nach den Flugstreiks im Februar/März – Nachwirkungen halten an
AirHelp hat am 12. März ein Update veröffentlicht, das die Auswirkungen der landesweiten Streiks im italienischen Luftverkehr am 26. Februar und 7. März zusammenfasst und davor warnt, dass noch bis Mitte März kurzfristige Störungen durch verbleibende Probleme bei Crew-Einsätzen und Slot-Zuweisungen auftreten können. Die Streiks betrafen Piloten, Kabinenpersonal und Bodenmitarbeiter an den Flughäfen Mailand-Malpensa, Mailand-Linate, Rom-Fiumicino, Venedig-Marco Polo und Verona sowie weiteren Standorten. Obwohl die Arbeitsniederlegungen inzwischen beendet sind, sind die Fluggesellschaften weiterhin damit beschäftigt, Flugzeuge umzudisponieren und Dienstpläne wiederherzustellen, was die Planung für Geschäftsreisende erschwert. Die Verbraucherrechtsplattform erinnert daran, dass die EU261-Entschädigungsansprüche bei Flugausfällen und Verspätungen von mehr als drei Stunden weiterhin gelten, sofern die Ursache beim Luftfahrtunternehmen liegt. Reine Maßnahmen der Flugsicherung oder Gewerkschaftsstreiks gelten jedoch als „außergewöhnliche Umstände“, wodurch finanzielle Entschädigungen auf Umbuchungen, Rückerstattungen und Betreuungsleistungen beschränkt sind und die regulären Entschädigungsbeträge von 250 bis 600 Euro entfallen. Besonders problematisch für Mobilitätsmanager ist die zeitliche Nähe zu den Bahnstreiks am Abend des 27. bis 28. Februar, die sich knapp mit den Flugstreiks überschnitten. Diese Überschneidung schränkte Ausweichmöglichkeiten stark ein und strandete mehrere Geschäftsreisende, deren Reisepläne auf Bahn-Flug-Verbindungen am selben Tag angewiesen waren. Unternehmen haben daraufhin ihre Notfallpläne reaktiviert, die unter anderem die Vorabgenehmigung für Taxi- oder Mietwagenkosten sowie die Nutzung alternativer Drehkreuze wie Zürich, Nizza oder Ljubljana vorsehen. Für die Zukunft hat das Verkehrsministerium die Sozialpartner aufgefordert, während der geschäftigen Osterreisezeit (Ende März) auf weitere Arbeitskämpfe zu verzichten, und angedeutet, im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen Italiens Mindestdienstgarantie-Gesetze anzuwenden. Reiseabteilungen wird empfohlen, die NOTAMs der Flughäfen genau zu verfolgen, SMS-Benachrichtigungen der Airlines zu abonnieren und die Reisendenverfolgung aufrechtzuerhalten, bis sich der Betrieb vollständig stabilisiert hat.
Quelle: AirHelp

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