Polen errichtet elektronische Grenze im Wert von 450 Millionen PLN an der ukrainischen Grenze
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Polen verlängert vorübergehende Grenzkontrollen zu Deutschland und Litauen bis zum 4. April 2026
Das polnische Innenministerium (MSWiA) hat die vorübergehenden Grenzkontrollen zu Deutschland und Litauen um weitere sechs Monate verlängert. Als Begründung werden anhaltende irreguläre Migration über Belarus und die Ostsee-Route genannt. Die am 27. März 2026 veröffentlichte Entscheidung bedeutet, dass Identitäts- und Fahrzeugkontrollen mindestens bis zum 4. April 2026 fortgesetzt werden. Grenzgänger und Frachtverkehr müssen mit möglichen Verzögerungen rechnen. Unternehmen sind angehalten, sicherzustellen, dass Reisende gültige Pässe oder Ausweise mitführen und zusätzliche Transitzeit einplanen.
Ausgedehnte Grenzkontrollen führen landesweit zu Verzögerungen bei Versand und Kurierdiensten, warnt die Branche
Logistikforen berichten am 27. März 2026 von erheblichen Verzögerungen bei Sendungen und Kurierdiensten in ganz Polen. Als Ursachen werden die kürzlich ausgeweiteten Grenzkontrollen zu Deutschland und Litauen, die anhaltenden Sperrungen an der Ostgrenze, winterliche Hafenstaus sowie die jüngste Ausweitung des SENT-Systems auf Bekleidung und Schuhe genannt. Unternehmen, die Waren oder persönliche Gegenstände von Entsandten transportieren, müssen mit einer Verzögerung von 1 bis 2 Tagen und verstärkten Dokumentenkontrollen rechnen.