
Der Logistiksektor in Polen spürt die Folgen der Entscheidung der Regierung, die innerstaatlichen Grenzkontrollen zu Deutschland und Litauen beizubehalten: Spediteure und Paketdienstleister berichten seit dem 27. März 2026 von weitreichenden Verzögerungen. Ein heute veröffentlichter, gemeinschaftlich erstellter Branchenbericht fasst die Probleme zusammen: An der ukrainischen Grenze stauen sich Lkw bis zu 30 Kilometer, da Fahrer Ost-West-Ladungen umleiten, um deutsche Engpässe zu umgehen; die Häfen in Danzig, Gdynia und Stettin verzeichnen Wartezeiten von bis zu neun Tagen für Schiffe; und der Flughafen Warschau-Chopin warnt Frachtabfertiger vor verlängerten Standzeiten am Boden. Zudem bleiben zehn östliche Landgrenzpunkte zu Russland und Belarus geschlossen, was Umwege erzwingt.
Auf regulatorischer Ebene wurde das elektronische Transportüberwachungssystem SENT am 17. März 2026 auf Textilien und Schuhwaren über 10 kg bzw. 10 Paar ausgeweitet, was für Transporteure zusätzlichen bürokratischen Aufwand und Bußgelder bei Verstößen bedeutet. Zusammen mit den weiterhin bestehenden Stichprobenkontrollen im Schengen-Raum verlängern diese Maßnahmen laut Schätzungen von Speditionsverbänden die Lieferzeiten von Tür zu Tür im Durchschnitt um 24 bis 48 Stunden. Für multinationale Unternehmen, die auf Just-in-Time-Lieferketten oder E-Commerce-Fulfillment-Zentren in Polen angewiesen sind, sind die operativen Auswirkungen erheblich.
Personalabteilungen, die Umzüge von Haushaltsgütern oder wichtigen Ersatzteilen organisieren, sollten mit möglichen Standgeldern rechnen und Mitarbeitende dazu anhalten, zeitkritische Sendungen deutlich vor dem geplanten Einzugstermin zu verschicken. Geschäftsreisende, die Geschäftsausrüstung in Transportern über die Grenze bringen, können ebenfalls für SENT-Kontrollen angehalten werden, wenn ihre Ladung unter die neuen Kategorien fällt. Auch Luftreisende sind betroffen: Die Frachtabteilung des Flughafens Warschau-Chopin empfiehlt informell, prioritäre Güter vorübergehend über alternative EU-Flughäfen wie Prag oder Wien zu leiten, bis sich die Abfertigungsrückstände verringern. Geschäftsreisende mit Anschlussflügen über WAW sollten mögliche Flugverspätungen einkalkulieren und für handgeführte Muster, die unter SENT fallen könnten, mehr Zeit für die Sicherheitskontrolle einplanen.
Branchenverbände fordern das Innenministerium (MSWiA) und das Infrastrukturministerium auf, klarere Service-Level-Agreements (SLA) zu veröffentlichen und Schnellspuren für regelkonforme Betreiber einzurichten. Sollte die regulatorische Belastung nicht reduziert oder die Grenzkontrollen nach dem 4. April 2026 nicht aufgehoben werden, warnen Analysten, könnte Polens Ruf als regionales Logistikzentrum leiden, was einige Hersteller dazu veranlassen könnte, ihre Lieferströme über die Tschechische Republik umzuleiten.
Auf regulatorischer Ebene wurde das elektronische Transportüberwachungssystem SENT am 17. März 2026 auf Textilien und Schuhwaren über 10 kg bzw. 10 Paar ausgeweitet, was für Transporteure zusätzlichen bürokratischen Aufwand und Bußgelder bei Verstößen bedeutet. Zusammen mit den weiterhin bestehenden Stichprobenkontrollen im Schengen-Raum verlängern diese Maßnahmen laut Schätzungen von Speditionsverbänden die Lieferzeiten von Tür zu Tür im Durchschnitt um 24 bis 48 Stunden. Für multinationale Unternehmen, die auf Just-in-Time-Lieferketten oder E-Commerce-Fulfillment-Zentren in Polen angewiesen sind, sind die operativen Auswirkungen erheblich.
Personalabteilungen, die Umzüge von Haushaltsgütern oder wichtigen Ersatzteilen organisieren, sollten mit möglichen Standgeldern rechnen und Mitarbeitende dazu anhalten, zeitkritische Sendungen deutlich vor dem geplanten Einzugstermin zu verschicken. Geschäftsreisende, die Geschäftsausrüstung in Transportern über die Grenze bringen, können ebenfalls für SENT-Kontrollen angehalten werden, wenn ihre Ladung unter die neuen Kategorien fällt. Auch Luftreisende sind betroffen: Die Frachtabteilung des Flughafens Warschau-Chopin empfiehlt informell, prioritäre Güter vorübergehend über alternative EU-Flughäfen wie Prag oder Wien zu leiten, bis sich die Abfertigungsrückstände verringern. Geschäftsreisende mit Anschlussflügen über WAW sollten mögliche Flugverspätungen einkalkulieren und für handgeführte Muster, die unter SENT fallen könnten, mehr Zeit für die Sicherheitskontrolle einplanen.
Branchenverbände fordern das Innenministerium (MSWiA) und das Infrastrukturministerium auf, klarere Service-Level-Agreements (SLA) zu veröffentlichen und Schnellspuren für regelkonforme Betreiber einzurichten. Sollte die regulatorische Belastung nicht reduziert oder die Grenzkontrollen nach dem 4. April 2026 nicht aufgehoben werden, warnen Analysten, könnte Polens Ruf als regionales Logistikzentrum leiden, was einige Hersteller dazu veranlassen könnte, ihre Lieferströme über die Tschechische Republik umzuleiten.
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