
Mit dem Ansturm der Osterferien beginnt die Europäische Union die letzte Vorbereitungsphase für ihr neues Ein- und Ausreisesystem (EES), das ab dem 10. April 2026 an allen externen Schengen-Grenzposten verpflichtend wird. Ein ausführlicher Bericht von Euronews vom 6. April erklärt, wie das biometrische System die herkömmlichen Passstempel durch digitale Aufzeichnungen aller An- und Abreisen von Nicht-EU-Reisenden ersetzt – inklusive Fingerabdrücken und Gesichtsbildern. Der Flughafen Brüssel, wo Testläufe bereits zu Wartezeiten von über zwei Stunden in Spitzenzeiten führten, wird einer der wichtigsten Prüfstandorte sein.
Mit dem EES dürfen Drittstaatsangehörige, die Belgien geschäftlich oder touristisch besuchen, sich bis zu 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen aufhalten. Das System berechnet automatisch die verbleibenden Aufenthaltstage und meldet Überziehungen in Echtzeit, was die Einhaltung der Regeln für Mitarbeiter, die häufig zwischen Hauptsitz und EU-Kunden pendeln, verschärft. EU- und EWR-Bürger sowie Inhaber belgischer Aufenthaltstitel sind ausgenommen, doch Familien mit gemischter Staatsangehörigkeit müssen sicherstellen, dass Nicht-EU-Mitglieder biometrisch erfasst sind.
Der Flughafenverband ACI Europe und Airlines for Europe warnen, dass mit dem Ende der gestaffelten Registrierung am 31. März die Grenzbeamten das EES während Spitzenzeiten nicht mehr aussetzen können. Belgische Fluggesellschaften, darunter Brussels Airlines, empfehlen Reisenden, bis zur Stabilisierung der Passagierströme mindestens drei Stunden vor Abflug anzureisen. Unternehmen, die im Sommer große Veranstaltungen in Belgien organisieren, sollten längere Ankunftszeiten in ihre Zeitpläne einplanen.
Für Manager der globalen Mobilität gibt es einen Lichtblick: Die Datenqualität. Sobald das EES voll funktionsfähig ist, können belgische Behörden genauere Schengen-Aufenthaltsnachweise ausstellen, die für die Verlängerung von Einzelerlaubnissen benötigt werden, und EU-Blue-Card-Anträge könnten durch die schnelle Bestätigung rechtmäßiger Aufenthalte beschleunigt werden. Datenschutzteams müssen jedoch prüfen, wie lange biometrische Daten gespeichert werden (bis zu drei Jahre nach der letzten Ausreise) und die Einwilligungserklärungen der Mitarbeiter entsprechend anpassen.
Blickt man in die Zukunft, bildet das EES die technische Grundlage für ETIAS, die elektronische Reisegenehmigung, die ab Mitte 2026 für visumfreie Besucher – darunter Briten und Amerikaner – erforderlich sein wird. Unternehmen, die heute ihre Reisendendaten für das EES optimieren, werden den Übergang zu ETIAS deutlich leichter meistern.
Mit dem EES dürfen Drittstaatsangehörige, die Belgien geschäftlich oder touristisch besuchen, sich bis zu 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen aufhalten. Das System berechnet automatisch die verbleibenden Aufenthaltstage und meldet Überziehungen in Echtzeit, was die Einhaltung der Regeln für Mitarbeiter, die häufig zwischen Hauptsitz und EU-Kunden pendeln, verschärft. EU- und EWR-Bürger sowie Inhaber belgischer Aufenthaltstitel sind ausgenommen, doch Familien mit gemischter Staatsangehörigkeit müssen sicherstellen, dass Nicht-EU-Mitglieder biometrisch erfasst sind.
Der Flughafenverband ACI Europe und Airlines for Europe warnen, dass mit dem Ende der gestaffelten Registrierung am 31. März die Grenzbeamten das EES während Spitzenzeiten nicht mehr aussetzen können. Belgische Fluggesellschaften, darunter Brussels Airlines, empfehlen Reisenden, bis zur Stabilisierung der Passagierströme mindestens drei Stunden vor Abflug anzureisen. Unternehmen, die im Sommer große Veranstaltungen in Belgien organisieren, sollten längere Ankunftszeiten in ihre Zeitpläne einplanen.
Für Manager der globalen Mobilität gibt es einen Lichtblick: Die Datenqualität. Sobald das EES voll funktionsfähig ist, können belgische Behörden genauere Schengen-Aufenthaltsnachweise ausstellen, die für die Verlängerung von Einzelerlaubnissen benötigt werden, und EU-Blue-Card-Anträge könnten durch die schnelle Bestätigung rechtmäßiger Aufenthalte beschleunigt werden. Datenschutzteams müssen jedoch prüfen, wie lange biometrische Daten gespeichert werden (bis zu drei Jahre nach der letzten Ausreise) und die Einwilligungserklärungen der Mitarbeiter entsprechend anpassen.
Blickt man in die Zukunft, bildet das EES die technische Grundlage für ETIAS, die elektronische Reisegenehmigung, die ab Mitte 2026 für visumfreie Besucher – darunter Briten und Amerikaner – erforderlich sein wird. Unternehmen, die heute ihre Reisendendaten für das EES optimieren, werden den Übergang zu ETIAS deutlich leichter meistern.
Quelle: Euronews
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