
Deutschlands verkehrsreichste Flughäfen bereiten sich auf einen 24-stündigen „Warnstreik“ vor: Die Gewerkschaft Verdi hat das Bodenpersonal und die operativen Mitarbeiter ab Montag, 8. April 2026, 00:01 Uhr, zum Arbeitskampf aufgerufen. Betroffen sind Frankfurt, München, Berlin-Brandenburg, Hamburg, Düsseldorf, Köln/Bonn, Hannover, Bremen, Dortmund und Leipzig/Halle – insgesamt rund 150.000 Passagiere und über 3.400 Flüge.
Der Streik ist Teil von Verdis umfassender Tarifkampagne für 2,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst auf Bundes- und Kommunalebene. Die Gewerkschaft fordert eine Gehaltserhöhung von 8 Prozent (mindestens 350 Euro monatlich), höhere Zulagen für körperlich belastende Tätigkeiten sowie drei zusätzliche bezahlte Urlaubstage. Arbeitgebervertreter warnen, dass dies die ohnehin hoch verschuldeten Kommunen überfordern würde.
Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 14. bis 16. März in Potsdam angesetzt, doch Verdi hält Störungen der kritischen Infrastruktur für den einzigen Weg, ein konkretes Angebot zu erzwingen.
Für Mobilitätsmanager in Unternehmen hat das unmittelbare Folgen: Der Flughafen Frankfurt bittet Reisende, die Terminals zu meiden; Lufthansa und andere Airlines bereiten stark reduzierte „Sonderflugpläne“ vor, räumen aber ein, dass die meisten Flüge ausfallen werden. Anschlussverbindungen über deutsche Drehkreuze sind stark gefährdet, auch Frachttransporte verzögern sich, da Rampen- und Lagerpersonal streikt.
Reisemanagern wird empfohlen, Umleitungen über benachbarte Flughäfen wie Zürich, Wien oder Paris-CDG zu prüfen oder nicht dringende Reisen zu verschieben. Unternehmen mit entsandten Mitarbeitern sollten diese auf ihre Rechte auf bezahlte Unterkunft, Verpflegung und Kommunikation gemäß EU-Verordnung 261/2004 hinweisen.
Der Streik markiert einen schwierigen Start in die Sommersaison der deutschen Luftfahrt: Bereits im Januar gab es einen Ausstand bei der Sicherheitskontrolle, im März kam es zu einem ganztägigen Stillstand am Berliner BER. Arbeitgeber fordern strengere Streikgesetze für „kritische Infrastruktur“. Bis dahin droht ein turbulenter Frühling an deutschen Flughäfen, weshalb Mobilitätsprogramme mit zusätzlichen Budgets für Umleitungen, Homeoffice und zusätzliche Hotelübernachtungen planen sollten.
Der Streik ist Teil von Verdis umfassender Tarifkampagne für 2,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst auf Bundes- und Kommunalebene. Die Gewerkschaft fordert eine Gehaltserhöhung von 8 Prozent (mindestens 350 Euro monatlich), höhere Zulagen für körperlich belastende Tätigkeiten sowie drei zusätzliche bezahlte Urlaubstage. Arbeitgebervertreter warnen, dass dies die ohnehin hoch verschuldeten Kommunen überfordern würde.
Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 14. bis 16. März in Potsdam angesetzt, doch Verdi hält Störungen der kritischen Infrastruktur für den einzigen Weg, ein konkretes Angebot zu erzwingen.
Für Mobilitätsmanager in Unternehmen hat das unmittelbare Folgen: Der Flughafen Frankfurt bittet Reisende, die Terminals zu meiden; Lufthansa und andere Airlines bereiten stark reduzierte „Sonderflugpläne“ vor, räumen aber ein, dass die meisten Flüge ausfallen werden. Anschlussverbindungen über deutsche Drehkreuze sind stark gefährdet, auch Frachttransporte verzögern sich, da Rampen- und Lagerpersonal streikt.
Reisemanagern wird empfohlen, Umleitungen über benachbarte Flughäfen wie Zürich, Wien oder Paris-CDG zu prüfen oder nicht dringende Reisen zu verschieben. Unternehmen mit entsandten Mitarbeitern sollten diese auf ihre Rechte auf bezahlte Unterkunft, Verpflegung und Kommunikation gemäß EU-Verordnung 261/2004 hinweisen.
Der Streik markiert einen schwierigen Start in die Sommersaison der deutschen Luftfahrt: Bereits im Januar gab es einen Ausstand bei der Sicherheitskontrolle, im März kam es zu einem ganztägigen Stillstand am Berliner BER. Arbeitgeber fordern strengere Streikgesetze für „kritische Infrastruktur“. Bis dahin droht ein turbulenter Frühling an deutschen Flughäfen, weshalb Mobilitätsprogramme mit zusätzlichen Budgets für Umleitungen, Homeoffice und zusätzliche Hotelübernachtungen planen sollten.
Quelle: Berlin Today