
In einem spätabendlichen Erlass vom 6. April hat Amman die Gültigkeitsdauer des beliebten Jordan Pass von 12 Monaten auf **nur noch 3 Monate** ab dem Tag der Einreise in das Königreich verkürzt. Jordan News berichtet, dass die Änderung mit der Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft getreten ist und dem Tourismusminister nur in „besonderen, gerechtfertigten Fällen“ Verlängerungen erlaubt. Warum das wichtig ist: Der Jordan Pass kombiniert die Touristenvisagebühr mit dem Eintritt zu über 40 Sehenswürdigkeiten, darunter Petra und Wadi Rum, und wird vor allem von indischen Rucksackreisenden sowie Geschäftsreisenden aus der Region genutzt, die von ihrem Standort im Golfstaat aus immer wieder nach Jordanien ein- und ausreisen. Die bisherige Gültigkeit von einem Jahr erleichterte die Planung von Mehrfachreisen; das neue 90-Tage-Fenster zwingt Besucher, den Pass innerhalb eines Quartals zu nutzen. Operative Folgen: • Indische Reiseveranstalter, die kombinierte Israel-Jordanien-Wüstentouren anbieten, müssen ihre Reiseabläufe anpassen oder Pässe neu erwerben. • Im Golf ansässige Inder, die Jordanien als Ziel für Visa-Läufe nutzen, verlieren die bisherige Flexibilität von einem Jahr. Kostenfaktor: Die Preise bleiben bei JD 70–80 (ca. ₹ 6.600–7.600), wodurch der Wert pro Tag sinkt, wenn die Besichtigungen über einen längeren Zeitraum gestreckt werden. Unternehmen sollten ihre Reisegenehmigungsvorlagen aktualisieren, um auf die verkürzte Gültigkeit hinzuweisen, und für kurze Termine in Amman Einzel-Einreisevisa in Betracht ziehen. Expertenmeinung: Lokale Destination-Management-Companies erwarten kaum Auswirkungen auf Erstbesucher, rechnen jedoch mit einem Rückgang bei Wiederholungsreisen – insbesondere aus dem lukrativen indischen Segment der Hochzeitsfotografie, das Monate im Voraus Erkundungstouren plant.
Quelle: Jordan News