
Die Naval Support Activity Naples und die Naval Air Station Sigonella haben aktualisierte Reisehinweise herausgegeben, in denen alle US-Dienstmitglieder, Zivilangestellten und Angehörigen, die in Italien stationiert sind, dringend aufgefordert werden, bei der Einreise in die EU-Außengrenzen stets die Passkontrolle für **Einwohner** und nicht die für Touristen zu nutzen. Diese Empfehlung erfolgt im Vorfeld der vollständigen Einführung des European Entry/Exit System (EES) am 10. April, das Passstempel durch biometrische Erfassung für die meisten Nicht-EU-Bürger digitalisiert.
Basisverantwortliche erklärten gegenüber Stars and Stripes, dass die Nichtbeachtung dieser Anweisung dazu führen kann, dass Reisende fälschlicherweise als Kurzzeitbesucher registriert werden. Dies könnte bei der nächsten Aus- oder Wiedereinreise in den Schengen-Raum automatische Überziehungswarnungen auslösen und somit sowohl private Wochenendreisen als auch offizielle Dienstreisen (TDYs) erheblich erschweren.
Nach den NATO-Status-of-Forces-Regeln besitzen US-Militärfamilien in Italien sogenannte „Sojourner’s Permits“, die sie von der 90-Tage-Schengen-Beschränkung ausnehmen. Grenzbeamte, insbesondere an kleineren Flughäfen, sind jedoch oft nicht mit diesen Genehmigungen vertraut und leiten Inhaber von DOD-Ausweisen fälschlicherweise in Touristen-Schlangen. Die Reisebüros der Basen warnen, dass das Risiko einer Fehlklassifizierung mit dem Wegfall der Passstempel und der alleinigen Nutzung des EES als Datenquelle für Aufenthaltsdauer steigen wird.
Praktische Empfehlungen umfassen das Mitführen von Papierkopien der Sojourner’s Permits, die Vorlage des korrekten Passes (gebührenfrei, offiziell oder regulär) gemäß italienischer Vorschriften sowie die Einplanung zusätzlicher Zeit für Anschlussflüge bei der erstmaligen biometrischen Registrierung. Unternehmen, die US-Auftragnehmer an italienische Stützpunkte entsenden, sollten ihre Vorab-Briefings aktualisieren und sicherstellen, dass Logistikanbieter über die neuen Abläufe informiert sind.
Dieser Fall verdeutlicht eine wichtige Erkenntnis für Teams im Bereich Corporate Mobility: Auch dauerhafte Bewohner und langfristige Entsandte können bei der Einführung neuer Technologien in Systeme für Kurzzeitbesucher hineingezogen werden. Klare Dokumentation und proaktive Schulungen bleiben unverzichtbar – selbst bei vermeintlich „reibungslosen“ Reisen im Schengen-Raum.
Basisverantwortliche erklärten gegenüber Stars and Stripes, dass die Nichtbeachtung dieser Anweisung dazu führen kann, dass Reisende fälschlicherweise als Kurzzeitbesucher registriert werden. Dies könnte bei der nächsten Aus- oder Wiedereinreise in den Schengen-Raum automatische Überziehungswarnungen auslösen und somit sowohl private Wochenendreisen als auch offizielle Dienstreisen (TDYs) erheblich erschweren.
Nach den NATO-Status-of-Forces-Regeln besitzen US-Militärfamilien in Italien sogenannte „Sojourner’s Permits“, die sie von der 90-Tage-Schengen-Beschränkung ausnehmen. Grenzbeamte, insbesondere an kleineren Flughäfen, sind jedoch oft nicht mit diesen Genehmigungen vertraut und leiten Inhaber von DOD-Ausweisen fälschlicherweise in Touristen-Schlangen. Die Reisebüros der Basen warnen, dass das Risiko einer Fehlklassifizierung mit dem Wegfall der Passstempel und der alleinigen Nutzung des EES als Datenquelle für Aufenthaltsdauer steigen wird.
Praktische Empfehlungen umfassen das Mitführen von Papierkopien der Sojourner’s Permits, die Vorlage des korrekten Passes (gebührenfrei, offiziell oder regulär) gemäß italienischer Vorschriften sowie die Einplanung zusätzlicher Zeit für Anschlussflüge bei der erstmaligen biometrischen Registrierung. Unternehmen, die US-Auftragnehmer an italienische Stützpunkte entsenden, sollten ihre Vorab-Briefings aktualisieren und sicherstellen, dass Logistikanbieter über die neuen Abläufe informiert sind.
Dieser Fall verdeutlicht eine wichtige Erkenntnis für Teams im Bereich Corporate Mobility: Auch dauerhafte Bewohner und langfristige Entsandte können bei der Einführung neuer Technologien in Systeme für Kurzzeitbesucher hineingezogen werden. Klare Dokumentation und proaktive Schulungen bleiben unverzichtbar – selbst bei vermeintlich „reibungslosen“ Reisen im Schengen-Raum.
Quelle: Stars and Stripes
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