
Die Europäische Kommission hat stillschweigend bestätigt, dass die Gebühr für das kommende European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) von ursprünglich angekündigten 10 € auf **20 €** steigen wird, wenn das System Ende 2026 startet. Die Meldung, berichtet vom Brussels Post am 7. April, spiegelt höhere als erwartete Betriebs- und Cybersicherheitskosten für die neue Vorreisegenehmigung der EU wider. ETIAS wird für Staatsangehörige von mehr als 60 visumfreien Ländern gelten – darunter die USA, Großbritannien und Japan –, die eines der 27 Schengen-Staaten sowie die Schengen-Regeln anwendenden Kleinstaaten besuchen.
Obwohl die Genehmigung weiterhin drei Jahre lang gültig bleibt (oder bis zum Ablauf des Reisepasses), sagen Experten für Geschäftsreisen, dass die Verdopplung der Gebühr insbesondere für häufige Kurzstreckenreisende, vor allem KMU und projektbasierte Auftragnehmer, die nach Italien pendeln, spürbare Mehrkosten bedeutet. Die Preiserhöhung erfolgt nur wenige Tage vor dem vollständigen Start des Schengen Entry/Exit Systems und unterstreicht den Willen der EU, die Kosten ihres neuen digitalen Grenzsystems wieder hereinzuholen.
Branchenverbände wie der Europäische Verband der Reisebüros und Reiseveranstalter (ECTAA) warnen, dass sich die kumulierten „Grenztechnologie“-Gebühren negativ auf Europas Preiswettbewerbsfähigkeit bei Veranstaltungen und Incentive-Reisen auswirken könnten. Für die italienischen Tourismusverbände ist die Lage differenzierter: Italien profitiert überproportional vom Langstrecken-Freizeitverkehr und könnte trotz der Gebührenerhöhung weiterhin mit stabilen Pro-Kopf-Ausgaben rechnen. Geschäftsreise-Manager hingegen sehen sich mit neuen Budgetposten konfrontiert: Ein US-Ingenieur, der innerhalb von drei Jahren viermal zu einem Werk in Italien fliegt, zahlt effektiv 5 € pro Reise – moderat, aber ein zusätzlicher administrativer Aufwand.
Handlungsempfehlungen: Die höheren ETIAS-Kosten in die Reisebudgets für 2026 einplanen; Kollegen, die derzeit visumfrei nach Italien einreisen, über die Notwendigkeit der Vorabgenehmigung informieren; und mögliche Lösungen für Sammelanträge von Unternehmen beobachten, die die Kommission laut eigenen Angaben „prüft“, um die Abwicklung großer Antragsvolumen zu erleichtern.
Obwohl die Genehmigung weiterhin drei Jahre lang gültig bleibt (oder bis zum Ablauf des Reisepasses), sagen Experten für Geschäftsreisen, dass die Verdopplung der Gebühr insbesondere für häufige Kurzstreckenreisende, vor allem KMU und projektbasierte Auftragnehmer, die nach Italien pendeln, spürbare Mehrkosten bedeutet. Die Preiserhöhung erfolgt nur wenige Tage vor dem vollständigen Start des Schengen Entry/Exit Systems und unterstreicht den Willen der EU, die Kosten ihres neuen digitalen Grenzsystems wieder hereinzuholen.
Branchenverbände wie der Europäische Verband der Reisebüros und Reiseveranstalter (ECTAA) warnen, dass sich die kumulierten „Grenztechnologie“-Gebühren negativ auf Europas Preiswettbewerbsfähigkeit bei Veranstaltungen und Incentive-Reisen auswirken könnten. Für die italienischen Tourismusverbände ist die Lage differenzierter: Italien profitiert überproportional vom Langstrecken-Freizeitverkehr und könnte trotz der Gebührenerhöhung weiterhin mit stabilen Pro-Kopf-Ausgaben rechnen. Geschäftsreise-Manager hingegen sehen sich mit neuen Budgetposten konfrontiert: Ein US-Ingenieur, der innerhalb von drei Jahren viermal zu einem Werk in Italien fliegt, zahlt effektiv 5 € pro Reise – moderat, aber ein zusätzlicher administrativer Aufwand.
Handlungsempfehlungen: Die höheren ETIAS-Kosten in die Reisebudgets für 2026 einplanen; Kollegen, die derzeit visumfrei nach Italien einreisen, über die Notwendigkeit der Vorabgenehmigung informieren; und mögliche Lösungen für Sammelanträge von Unternehmen beobachten, die die Kommission laut eigenen Angaben „prüft“, um die Abwicklung großer Antragsvolumen zu erleichtern.
Quelle: Brussels Post
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