
Das Fürstentum Asturien bestätigte am Mittwoch, dass es nun 54 unbegleitete minderjährige Migranten beherbergt, nachdem weitere zehn Kinder aus überfüllten Aufnahmeeinrichtungen auf den Kanarischen Inseln verlegt wurden. Diese Ankünfte sind Teil des im letzten Sommer eingeführten „Solidaritätsmechanismus“ Spaniens, bei dem Festlandsregionen sich bereit erklären, die Betreuungsaufgaben gemeinsam zu tragen. Die regionalen Sozialbehörden berichten, dass die Unterkunftskapazitäten „fast an der operativen Grenze“ sind, zumal 80 % der Gruppe innerhalb der nächsten zwölf Monate volljährig werden und somit Wohnraum sowie berufliche Ausbildungswege benötigen. Izquierda Unida fordert einen speziellen „Übergangsplan ins Erwachsenenleben“ sowie eine gesicherte Finanzierung. Arbeitgeber im Norden Spaniens – insbesondere aus den Bereichen Landwirtschaft, Gastronomie und Metallverarbeitung – zeigen Interesse an Ausbildungsprogrammen für die Neuankömmlinge, sobald diese mit 16 Jahren eine Arbeitserlaubnis erhalten. Personalabteilungen sollten die Richtlinien der regionalen Arbeitsämter genau verfolgen, da die Regierung erwartet wird, die Genehmigungsverfahren für Branchen mit akutem Fachkräftemangel zu beschleunigen.
Quelle: Europa Press
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