
Als Reaktion auf die sich schnell zuspitzende Krise in Westasien und die umfassende Schließung des iranischen und irakischen Luftraums hat sich Spanien einer wachsenden Liste von Ländern angeschlossen – darunter die Schweiz, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die Türkei – und vorübergehende Kulanzregelungen für Überziehungen sowie Gebührenbefreiungen für Bürger eingeführt, die die Golfregion nicht rechtzeitig verlassen können. Das spanische Ministerium für Inklusion, Soziale Sicherheit und Migration bestätigte, dass Drittstaatsangehörige, deren Schengen-Visa oder 90/180-Tage-Aufenthaltsgenehmigungen während ihres Aufenthalts in den VAE, Katar oder Israel ablaufen, keine Wiedereinreiseverbote zu befürchten haben, sofern sie innerhalb von 15 Tagen nach dem ersten verfügbaren kommerziellen Flug ausreisen. Konsulate wurden ermächtigt, entsprechende Vermerke in Pässen vorzunehmen und ungenutzte Einreise-Visa kostenfrei zu revalidieren. Fluggesellschaften leiten ihre Routen weiterhin über saudische und ägyptische Korridore um, was die Flugzeiten um bis zu vier Stunden verlängert und die Kapazitäten auf den Hauptstrecken von Europa nach Asien stark reduziert. Die Abteilungen für globale Mobilität sollten daher die Rückreisedaten der Reisenden überprüfen und Nachweise über stornierte oder umgeleitete Tickets sichern, um bei der nächsten Einreise nach Spanien Probleme bei der Zulassung zu vermeiden. Die Maßnahme wird monatlich überprüft, bis sich der Luftraum im Golf wieder normalisiert.
Quelle: Travel and Tour World