
Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ist am Freitag, den 17. April, von Brasília zu einer sechstägigen Reise nach Spanien, Deutschland und Portugal aufgebrochen. Offizielle Stellen erwarten, dass die Reise neue Abkommen zur Mobilität und Arbeitsmigration hervorbringen könnte. Die Tour beginnt in Madrid mit dem ersten Brasilien-Spanien-Gipfel, bei dem Minister voraussichtlich Memoranden zur Portabilität der Sozialversicherung und zur gegenseitigen Anerkennung beruflicher Qualifikationen unterzeichnen werden – zwei langjährige Forderungen brasilianischer multinationale Unternehmen mit Niederlassungen auf der Iberischen Halbinsel.
Am 18. April reist die Präsidenten-Delegation weiter nach Barcelona zum Forum „Democracy Always“, bevor es nach Hannover zum 42. Brasilien-Deutschland-Wirtschaftstreffen geht. Entwürfe gemeinsamer Erklärungen, die der Fachpresse vorliegen, sehen eine Zusammenarbeit bei Wasserstoffkorridoren sowie ein Pilotprojekt für ein „Fast-Track-Tech-Visum“ vor. Dieses würde brasilianischen Fachkräften ermöglichen, für sechsmonatige Einsätze in deutschen Forschungs- und Entwicklungszentren ohne vorherige Arbeitsmarktprüfung einzureisen. Berlin erwägt zudem, Brasilien in die Liste vertrauenswürdiger Partnerländer aufzunehmen, deren Staatsangehörige an großen deutschen Flughäfen die e-Gates nutzen können – eine Möglichkeit, die derzeit nur EU-, UK- und ausgewählten OECD-Passinhabern vorbehalten ist.
Die Reise endet am 21. und 22. April in Lissabon mit dem ersten bilateralen Treffen zwischen Lula und dem portugiesischen Premierminister Luís Montenegro. Quellen im portugiesischen Außenministerium bestätigen, dass konsularische Gespräche die umstrittene neue Regelung behandeln werden, die seit dem 17. April brasilianische Visumantragsteller verpflichtet, persönlich in VFS-Zentren vorstellig zu werden, anstatt postalisch zu beantragen. Brasília wird sich für mehr Termine und einen digitalen Erstkontakt für Geschäftsreisende und Studierende einsetzen.
Für Teams, die internationale Einsätze organisieren, sind die Auswirkungen konkret: Sollte das Sozialversicherungsabkommen mit Spanien zustande kommen, könnte die Einhaltung der Gehaltsabrechnung für grenzüberschreitende Mitarbeiter über Nacht deutlich einfacher werden. Das Tech-Visum-Pilotprojekt in Deutschland würde die Bearbeitungszeit von 12 Wochen auf unter 15 Tage verkürzen. Selbst kleine Zugeständnisse Portugals würden die seit Anfang März bestehende Rückstausituation bei Unternehmensverlegungen nach Lissabon und Porto sofort entschärfen.
Lula kehrt am 22. April nach Brasilien zurück. Das Außenministerium kündigt an, innerhalb von 72 Stunden eine vollständige Mitteilung zu den unterzeichneten Abkommen zu veröffentlichen, die Mobilitätsmanagern konkrete Zeitpläne an die Hand geben wird, um Richtlinien und Anweisungen für Dienstleister anzupassen.
Am 18. April reist die Präsidenten-Delegation weiter nach Barcelona zum Forum „Democracy Always“, bevor es nach Hannover zum 42. Brasilien-Deutschland-Wirtschaftstreffen geht. Entwürfe gemeinsamer Erklärungen, die der Fachpresse vorliegen, sehen eine Zusammenarbeit bei Wasserstoffkorridoren sowie ein Pilotprojekt für ein „Fast-Track-Tech-Visum“ vor. Dieses würde brasilianischen Fachkräften ermöglichen, für sechsmonatige Einsätze in deutschen Forschungs- und Entwicklungszentren ohne vorherige Arbeitsmarktprüfung einzureisen. Berlin erwägt zudem, Brasilien in die Liste vertrauenswürdiger Partnerländer aufzunehmen, deren Staatsangehörige an großen deutschen Flughäfen die e-Gates nutzen können – eine Möglichkeit, die derzeit nur EU-, UK- und ausgewählten OECD-Passinhabern vorbehalten ist.
Die Reise endet am 21. und 22. April in Lissabon mit dem ersten bilateralen Treffen zwischen Lula und dem portugiesischen Premierminister Luís Montenegro. Quellen im portugiesischen Außenministerium bestätigen, dass konsularische Gespräche die umstrittene neue Regelung behandeln werden, die seit dem 17. April brasilianische Visumantragsteller verpflichtet, persönlich in VFS-Zentren vorstellig zu werden, anstatt postalisch zu beantragen. Brasília wird sich für mehr Termine und einen digitalen Erstkontakt für Geschäftsreisende und Studierende einsetzen.
Für Teams, die internationale Einsätze organisieren, sind die Auswirkungen konkret: Sollte das Sozialversicherungsabkommen mit Spanien zustande kommen, könnte die Einhaltung der Gehaltsabrechnung für grenzüberschreitende Mitarbeiter über Nacht deutlich einfacher werden. Das Tech-Visum-Pilotprojekt in Deutschland würde die Bearbeitungszeit von 12 Wochen auf unter 15 Tage verkürzen. Selbst kleine Zugeständnisse Portugals würden die seit Anfang März bestehende Rückstausituation bei Unternehmensverlegungen nach Lissabon und Porto sofort entschärfen.
Lula kehrt am 22. April nach Brasilien zurück. Das Außenministerium kündigt an, innerhalb von 72 Stunden eine vollständige Mitteilung zu den unterzeichneten Abkommen zu veröffentlichen, die Mobilitätsmanagern konkrete Zeitpläne an die Hand geben wird, um Richtlinien und Anweisungen für Dienstleister anzupassen.
Quelle: Irecê Líder
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