
Das pakistanische Amt für Einwanderung und Auslandseinsatz veröffentlichte am 23. April eine Warnung an pakistanische Staatsangehörige in Zypern, in der sie aufgefordert werden, die örtlichen Einwanderungsbestimmungen strikt einzuhalten und einen illegalen Aufenthalt zu vermeiden. Die Mitteilung folgt auf eine Reihe von unangekündigten Ausweiskontrollen durch zypriotische Behörden sowie Berichten über Bußgelder von bis zu 1.200 Euro wegen Verstößen gegen die Dokumentationspflicht. Die Behörden erinnern die Bürger daran, ausschließlich geprüfte Visakanäle zu nutzen und ihre Aufenthaltserlaubnisse stets aktuell zu halten, da im Jahr 2025 93 % der auf der Insel gestellten Asylanträge abgelehnt wurden.
Die Warnung verweist zudem auf einen Anstieg von Abschiebungen wegen Überziehung der Aufenthaltsdauer, insbesondere unter pakistanischen Arbeitskräften im Bau- und Agrarsektor. Für internationale Arbeitgeber signalisiert das Rundschreiben eine Null-Toleranz-Politik, die sich voraussichtlich auf saisonale Arbeitskräfte auswirken wird. Unternehmen, die südasiatische Fachkräfte einstellen, müssen sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter gültige Aufenthaltspapiere besitzen, und sollten für Verlängerungen mit einer Bearbeitungszeit von bis zu sechs Wochen rechnen, da die Migrationsbehörde einen Rückstau abarbeitet.
Rechtsberater in Nikosia berichten, dass Überzieher nun mit beschleunigten Haftanhörungen und mehrjährigen EU-weiten Wiedereinreiseverboten rechnen müssen, was zukünftige Geschäftsreisen in den Schengen-Raum erschwert. Die Botschaft in Athen, die auch für Zypern zuständig ist, hat eine Hotline für dringende konsularische Unterstützung eingerichtet.
Die Warnung verweist zudem auf einen Anstieg von Abschiebungen wegen Überziehung der Aufenthaltsdauer, insbesondere unter pakistanischen Arbeitskräften im Bau- und Agrarsektor. Für internationale Arbeitgeber signalisiert das Rundschreiben eine Null-Toleranz-Politik, die sich voraussichtlich auf saisonale Arbeitskräfte auswirken wird. Unternehmen, die südasiatische Fachkräfte einstellen, müssen sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter gültige Aufenthaltspapiere besitzen, und sollten für Verlängerungen mit einer Bearbeitungszeit von bis zu sechs Wochen rechnen, da die Migrationsbehörde einen Rückstau abarbeitet.
Rechtsberater in Nikosia berichten, dass Überzieher nun mit beschleunigten Haftanhörungen und mehrjährigen EU-weiten Wiedereinreiseverboten rechnen müssen, was zukünftige Geschäftsreisen in den Schengen-Raum erschwert. Die Botschaft in Athen, die auch für Zypern zuständig ist, hat eine Hotline für dringende konsularische Unterstützung eingerichtet.
Quelle: Daily Times (Pakistan)