
Portugal hat angekündigt, dass ab Juli 2026 Brasilianer, die sich länger als 90 Tage im Land aufhalten möchten, deutlich strengere Nachweise erbringen müssen. Laut einem Bericht von Terra vom 24. April werden die Konsulate künftig von Antragstellern ein Mindesteinkommen von etwa 1.500 Euro pro Monat (rund 5.900 Real) verlangen sowie aktuelle Kontoauszüge und Nachweise über eine feste Anstellung oder vertragliche Bindungen. Kurzzeitiger Tourismus bis zu 90 Tagen bleibt visafrei, doch die neuen Anforderungen betreffen sofort Studenten, Rentner, digitale Nomaden und Mitarbeiter, die im Rahmen von Firmenversetzungen nach Portugal kommen und bisher mit weniger strengen Einkommensnachweisen auskamen.
Diese Maßnahme ist Teil einer europaweiten Verschärfung, ausgelöst durch Rekordzuwanderungen und die bevorstehende Einführung des EU-Einreise-/Ausreisesystems sowie der ETIAS-Reisegenehmigung. Die Konsulate in Lissabon, Porto Alegre und São Paulo berichten bereits von längeren Wartezeiten, da brasilianische Antragsteller noch unter den bisherigen, niedrigeren Einkommensnachweisen Visaanträge stellen wollen. Einwanderungsanwälte warnen, dass sich die Bearbeitungszeiten für D-Visa in diesem Quartal verdoppeln könnten, sofern nicht zusätzliche Interviewtermine geschaffen werden.
Für brasilianische Multinationale, die Mitarbeiter in Portugals Tech-Cluster entsenden, könnte die höhere Einkommensgrenze höhere Umzugskosten oder die Notwendigkeit lokaler Arbeitsverträge mit portugiesischen Gehaltsstandards bedeuten. Universitäten befürchten einen Rückgang der zahlenden brasilianischen Postgraduierten, die 11 % der ausländischen Studierenden ausmachen. Andererseits argumentieren Unternehmen, die in Brasilien Talente rekrutieren, dass klarere und quantifizierbare Anforderungen die Zahl der Ablehnungen durch konsularische Ermessensentscheidungen verringern werden.
Reisende sollten künftig mit höheren Lebenshaltungskosten rechnen, sechs Monate Kontoauszüge bereithalten und Arbeitgeberbescheinigungen mit Bruttogehalt vorlegen. Experten empfehlen, Visatermine mindestens drei Monate vor Abreise zu buchen und Entsandte darauf hinzuweisen, dass Flugpersonal ab Einführung von ETIAS möglicherweise Nachweise über finanzielle Mittel beim Check-in verlangt. Wer die neue Einkommensgrenze nicht erfüllt, könnte auf Spaniens geplante Arbeitssuchenden-Erlaubnis ausweichen oder das brasilianische digitale Nomadenvisum nutzen, das keine Einkommensnachweise für Auslandseinnahmen verlangt.
Diese Maßnahme ist Teil einer europaweiten Verschärfung, ausgelöst durch Rekordzuwanderungen und die bevorstehende Einführung des EU-Einreise-/Ausreisesystems sowie der ETIAS-Reisegenehmigung. Die Konsulate in Lissabon, Porto Alegre und São Paulo berichten bereits von längeren Wartezeiten, da brasilianische Antragsteller noch unter den bisherigen, niedrigeren Einkommensnachweisen Visaanträge stellen wollen. Einwanderungsanwälte warnen, dass sich die Bearbeitungszeiten für D-Visa in diesem Quartal verdoppeln könnten, sofern nicht zusätzliche Interviewtermine geschaffen werden.
Für brasilianische Multinationale, die Mitarbeiter in Portugals Tech-Cluster entsenden, könnte die höhere Einkommensgrenze höhere Umzugskosten oder die Notwendigkeit lokaler Arbeitsverträge mit portugiesischen Gehaltsstandards bedeuten. Universitäten befürchten einen Rückgang der zahlenden brasilianischen Postgraduierten, die 11 % der ausländischen Studierenden ausmachen. Andererseits argumentieren Unternehmen, die in Brasilien Talente rekrutieren, dass klarere und quantifizierbare Anforderungen die Zahl der Ablehnungen durch konsularische Ermessensentscheidungen verringern werden.
Reisende sollten künftig mit höheren Lebenshaltungskosten rechnen, sechs Monate Kontoauszüge bereithalten und Arbeitgeberbescheinigungen mit Bruttogehalt vorlegen. Experten empfehlen, Visatermine mindestens drei Monate vor Abreise zu buchen und Entsandte darauf hinzuweisen, dass Flugpersonal ab Einführung von ETIAS möglicherweise Nachweise über finanzielle Mittel beim Check-in verlangt. Wer die neue Einkommensgrenze nicht erfüllt, könnte auf Spaniens geplante Arbeitssuchenden-Erlaubnis ausweichen oder das brasilianische digitale Nomadenvisum nutzen, das keine Einkommensnachweise für Auslandseinnahmen verlangt.
Quelle: Terra