
Der Noida International Airport, ein neu entstehender Flughafen in der Nähe von Delhi, der von einer Tochtergesellschaft der Zurich Airport International AG entwickelt wird, hat Finanzchefin Nitu Samra zur Interims-CEO ernannt. Dies geschah, nachdem das indische Bureau of Civil Aviation Security (BCAS) entschieden hatte, dass die Position von einem indischen Staatsbürger besetzt sein muss. Die Entscheidung, die am 25. April bekannt gegeben wurde, beendet die Amtszeit des Schweizer Managers Christoph Schnellmann, der nun zum Executive Vice-Chairman wechselt.
Die Führungsumbesetzung erfolgt einen Monat nach der Teilinbetriebnahme des Flughafens durch Premierminister Narendra Modi, der die Projektpartner aufforderte, den Start des kommerziellen Flugbetriebs zu beschleunigen. Das BCAS berief sich auf eine Sicherheitsrichtlinie von 2011, wonach der CEO eines indischen Flughafens auch als Chief Security Coordinator fungieren muss. Ausnahmeanträge des schweizerischen Mehrheitsaktionärs wurden zuvor abgelehnt.
Für Zurich Airport International erschwert die Entscheidung die Strategie, Schweizer Betriebsstandards durch erfahrene Expat-Manager im Ausland zu etablieren. Analysten sehen in dem Fall eine Signalwirkung für andere Schweizer Infrastrukturunternehmen, die in öffentlich-privaten Partnerschaften im Ausland tätig sind, und betonen die Bedeutung einer frühzeitigen Abstimmung mit den Sicherheitsvorschriften des Gastlandes.
Aus Mobilitätssicht wird erwartet, dass der Führungswechsel die langwierigen behördlichen Genehmigungsverfahren beschleunigt und somit den Weg für die ersten planmäßigen Flüge – darunter eine Verbindung nach Zürich – bis Ende 2026 ebnet. Unternehmen, die Luftfrachtverbindungen zwischen Indien und der Schweiz planen, sollten die BCAS-Zertifizierungsmeilensteine und Slot-Zuweisungen im kommenden Quartal genau beobachten.
Die Führungsumbesetzung erfolgt einen Monat nach der Teilinbetriebnahme des Flughafens durch Premierminister Narendra Modi, der die Projektpartner aufforderte, den Start des kommerziellen Flugbetriebs zu beschleunigen. Das BCAS berief sich auf eine Sicherheitsrichtlinie von 2011, wonach der CEO eines indischen Flughafens auch als Chief Security Coordinator fungieren muss. Ausnahmeanträge des schweizerischen Mehrheitsaktionärs wurden zuvor abgelehnt.
Für Zurich Airport International erschwert die Entscheidung die Strategie, Schweizer Betriebsstandards durch erfahrene Expat-Manager im Ausland zu etablieren. Analysten sehen in dem Fall eine Signalwirkung für andere Schweizer Infrastrukturunternehmen, die in öffentlich-privaten Partnerschaften im Ausland tätig sind, und betonen die Bedeutung einer frühzeitigen Abstimmung mit den Sicherheitsvorschriften des Gastlandes.
Aus Mobilitätssicht wird erwartet, dass der Führungswechsel die langwierigen behördlichen Genehmigungsverfahren beschleunigt und somit den Weg für die ersten planmäßigen Flüge – darunter eine Verbindung nach Zürich – bis Ende 2026 ebnet. Unternehmen, die Luftfrachtverbindungen zwischen Indien und der Schweiz planen, sollten die BCAS-Zertifizierungsmeilensteine und Slot-Zuweisungen im kommenden Quartal genau beobachten.
Quelle: OneIndia News