
Ebenfalls am 27. April unterzeichneten PANSA, die Regionalregierung von Podkarpackie, die Stadt Rzeszów und die Technische Universität Rzeszów eine Vereinbarung zur Gründung des Podkarpackie Kompetenzzentrums für unbemannte Mobilität. Die Einrichtung wird BVLOS-Drohnenversuche in bergigem und städtischem Gelände koordinieren und als Testumgebung für fortschrittliche Luftmobilitäts-Logistikkorridore (AAM) dienen, die die Karpaten mit den östlichen Industrieparks verbinden. Das Zentrum, nahe dem verkehrsreichsten humanitären Frachtflughafen Polens, Rzeszów-Jasionka, wird Simulationslabore, einen Demonstrator für Fernflugverkehrskontrolle und eine Datenplattform beherbergen, die mit dem PansaUTM-System von PANSA vernetzt ist. Start-ups können hier Mehrfach-Lieferstrecken und Notfalleinsätze unter realer Luftverkehrsüberwachung testen. Für multinationale Unternehmen, die Just-in-Time-Produktion in den Automobil- und Luftfahrtclustern Südostpolens betreiben, könnte die Initiative den Weg für Drohnenfrachtverbindungen am selben Tag zu Zulieferern in der Slowakei und der Ukraine ebnen, sobald EU-Regeln für grenzüberschreitende unbemannte Flüge ausgereift sind. Wissenschaftler planen zudem, den Standort zur Weiterentwicklung von Erkennungs- und Ausweichalgorithmen zu nutzen, die für Passagier-eVTOL-Dienste ab Mitte der 2030er Jahre entscheidend sind. Das Kompetenzzentrum wird aus dem Nationalen Aufbau- und Resilienzplan Polens sowie EU-Kohäsionsmitteln finanziert, der volle Betrieb ist für September 2026 geplant. Unternehmen, die Flugtests durchführen möchten, können ab Juli Slots beim Projektbüro beantragen.