
Bildungsberater Karan Gupta erläutert in seinem Briefing vom 30. April die drastischen Kostensteigerungen für ein Studium in Großbritannien. Die reguläre Gebühr für das Studentenvisum liegt nun bei 490 £, während der Immigration Health Surcharge (IHS) auf 776 £ pro Jahr gestiegen ist. Dadurch belaufen sich die Vorauszahlungen für ein dreijähriges Bachelorstudium vor Studiengebühren auf etwa 3,4 Lakh ₹. Für eine bevorzugte Bearbeitung fallen zusätzlich 250 £ an, für die Super-Priorität, sofern verfügbar, sogar 1.000 £. Da die Nachweise für Lebenshaltungskosten unverändert bleiben, müssen Familien für ein Studium in London möglicherweise Bankguthaben von über 28 Lakh ₹ vorweisen. Universitäten befürchten, dass dieser Preisschock die Einschreibungen aus Indien, die bereits durch strengere Regeln für Angehörigenvisa und Diskussionen über Einschränkungen der UK Graduate Route unter Druck stehen, weiter dämpfen könnte. Vermittler berichten, dass einige Studierende auf Irland oder Deutschland ausweichen, wo die Gesundheitsabgaben niedriger oder gar nicht anfallen. Indische Arbeitgeber, die Masterstudierende fördern, sollten ihre Stipendienbudgets überdenken und eine Kostenbeteiligung am IHS in Betracht ziehen, um Talente zu sichern. Bewerber sollten zudem frühzeitig Wechselkurse festlegen und gestaffelte Studiengebührenzahlungen prüfen, um ihre Liquidität besser zu steuern.
Quelle: Karan Gupta Consulting Blog
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