
Die Stadt Genua hat die Verordnung 503/2026 veröffentlicht, die vom 4. bis 12. Mai umfangreiche Verkehrs- und Parkbeschränkungen vorsieht, um die 97. Nationale Alpini-Versammlung zu ermöglichen, bei der mehr als 350.000 Veteranen und Besucher erwartet werden. Wichtige Verkehrsadern entlang der Uferpromenade und im historischen Zentrum werden zu Fußgängerzonen umgewandelt, zudem werden 15 temporäre Park-and-Ride-Anlagen mit Shuttle-Bussen eingerichtet. Lieferungen im „Zona Rossa“ sind nur in den frühen Morgenstunden erlaubt, und Touristengruppen müssen ihre Einfahrtszeiten über ein neues Online-Portal vorab buchen. Taxistände werden verlegt, während Fahrten mit Mitfahrdiensten auf drei Außenstellen beschränkt werden, die per Shuttle angebunden sind. Für Anwohner und Arbeitgeber bedeutet dies erhebliche Einschränkungen. Unternehmen mit Büros im Zentrum wird empfohlen, an den Haupttagen vom 8. bis 10. Mai, an denen Paraden stattfinden, auf Homeoffice umzusteigen. Hotels melden eine Auslastung von über 95 Prozent, und der örtliche Flughafen hat Nachtflüge für Chartermaschinen genehmigt, um den Ansturm zu bewältigen. Die Verordnung unterstreicht den wachsenden Bedarf italienischer Kommunen, bei Großveranstaltungen flexible Mobilitätskonzepte einzusetzen. Die Stadt wird eine Echtzeit-Software zur Menschenmengensteuerung testen, die später auch beim Fußball-Europameisterschaftsturnier 2032 zum Einsatz kommen könnte.
Quelle: Comune di Genova
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