
Der neu veröffentlichte Bericht „Holafly Digital Nomads 2026“ platziert sieben italienische Städte unter den zehn besten Zielen weltweit für Remote-Arbeiter, wobei Genua und Bari den ersten bzw. zweiten Platz belegen. Der am 4. Mai vom Immobilienportal Idealista vorgestellte Index bewertet Internetgeschwindigkeit, Lebenshaltungskosten, Visafreundlichkeit und Lebensqualität. Genua überzeugte vor allem durch bezahlbare Mieten, die Einrichtung kommunaler Co-Working-Spaces in historischen Palazzi sowie das Cashback-Programm der Region Ligurien, das Remote-Profis bis zu 2.000 € Umzugskosten erstattet. Bari beeindruckte die Befragten mit seinem milden Klima, der fußgängerfreundlichen Altstadt und einem neuen regionalen Steuerkredit, der die Einkommensteuer für zuziehende Talente in den ersten drei Jahren halbiert. Auch Catania, Florenz, Palermo und Rom schafften es in die Top-Liste, was Italiens wachsende Attraktivität für ortsunabhängige Fachkräfte unterstreicht – gerade in einer Zeit, in der viele EU-Länder digitale Nomadenvisa einführen oder überarbeiten. Obwohl das spezielle italienische „lavoro da remoto“-Visum noch im Parlament diskutiert wird, greifen die Regionen mit beschleunigten Aufenthaltsverfahren auf Basis des bestehenden Selbstständigenvisums ein. Für Unternehmen mit verteilten Teams zeigt das Ranking Italiens wettbewerbsfähige Position im Vergleich zu etablierten Remote-Arbeitszentren wie Lissabon oder Tallinn. Personalverantwortliche sollten bei der Beratung zu langfristigen Aufenthalten regionale Anreize und das Angebot englischsprachiger Services berücksichtigen.
Quelle: idealista/news
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