
Die Grenzkontrolle in Sichuan berichtete am späten 5. Mai, dass die Flughäfen Chengdu Tianfu und Shuangliu während der Maifeiertage mehr als 90.000 internationale Passagierbewegungen und 600 Flüge abwickelten – ein Anstieg von 5,5 Prozent bzw. 1,5 Prozent. Ausländische Staatsangehörige machten davon 21.000 Reisen aus, was einem Zuwachs von 9,2 Prozent entspricht, begünstigt durch gegenseitige visafreie Abkommen, die China mit Russland, Thailand, Malaysia und Singapur geschlossen hat. Auch die ausgehenden chinesischen Reisenden zeigten ein ähnliches Muster: Diese vier Länder waren die beliebtesten Ziele für Sichuaner, die die „Bitte vier Tage frei für elf“ Urlaubstricks nutzten. Chengdu verfügt inzwischen über 104 planmäßige internationale Flugverbindungen und ist damit die Binnenstadt mit dem größten interkontinentalen Netzwerk des Landes. Diese Vernetzung motiviert multinationale Unternehmen, ihre Regionalteams für Westchina in Chengdu anzusiedeln, da Mitarbeiter Langstreckenflüge ohne Umstieg in Peking oder Shanghai nutzen können. Auch die Grenzformalitäten wurden modernisiert: Das örtliche e-Channel-Anmeldebüro verlängerte während der Feiertage seine Öffnungszeiten bis Mitternacht und testete ein WeChat-Mini-Programm zur Vorababfertigung der Einreisekarten, wodurch die durchschnittliche Abfertigungszeit laut Grenzpolizei auf unter sechs Minuten sank. Global Mobility Manager sollten die Zuteilung der Flugzeugtypen im Auge behalten: Während der Feiertage hielten die Airlines die Nutzung von Großraumflugzeugen knapp, was zu einigen kurzfristigen Downgrades und Gepäckabwürfen führte. Frühzeitige Buchungen und Echtzeitüberwachung über die Apps der Fluggesellschaften bleiben daher die beste Vorgehensweise.
Quelle: Sichuan Online / Chuan Guan News