Polen führt dreijährige Aufenthaltserlaubnisse „CUKR“ für Ukrainer über neues MOS 2.0 E-Portal ein
VFS Global bringt mobile App für die Buchung von Terminen zur polnischen Visabeantragung heraus
12-stündige Störung des Vertrauensprofils in Polen könnte Anträge auf E-Visum und Aufenthaltserlaubnis verzögern
Neueste Nachrichten
Polens neues EES-Grenzkontrollsystem verzeichnet im ersten Monat 6,8 Millionen Grenzübertritte und 9.400 Einreiseverweigerungen
Das polnische Innenministerium berichtet, dass das EU-Ein- und Ausreisesystem seit dem landesweiten Start am 10. April bereits 6,8 Millionen Grenzübertritte und 9.400 Zurückweisungen erfasst hat. Die biometrische Datenbank beschleunigt die Abfertigung regelkonformer Reisender, sperrt jedoch sofort Überzieher, weshalb Unternehmen mehr Zeit für die erstmalige Registrierung einplanen und die Schengen-Tage ihrer Mitarbeiter genau überwachen müssen. Die Zahlen unterstreichen Polens schnellen Wandel hin zu einem vollständig digitalen Grenzmanagement.
Polen startet Online-Anmeldung für dreijährige „CUKR“-Aufenthaltskarte für Ukrainer
Ab dem 5. Mai können Ukrainer in Polen, die noch den PESEL-UKR-Status besitzen, ausschließlich online eine dreijährige CUKR-Aufenthaltskarte beantragen. Diese Genehmigung wandelt den vorübergehenden Schutz in einen regulären Aufenthalt um, gewährt volle Arbeitsrechte und zählt für den langfristigen EU-Aufenthalt. Unternehmen mit ukrainischen Mitarbeitern sollten die neuen Kartendaten erfassen und ihre Onboarding-Checklisten aktualisieren, während die Migranten bedenken müssen, dass mit Ausstellung der Karte einige Sozialleistungen wegfallen können.
Lufthansa streicht 20.000 Flüge; wichtige polnische Verbindungen – darunter Katowice–Frankfurt – betroffen
Wegen Treibstoffmangels und laufender Umstrukturierungen streicht Lufthansa in diesem Sommer 20.000 Flüge, darunter die Strecke Katowice–Frankfurt sowie Frequenzkürzungen auf der Verbindung Warschau–München. Der Wegfall einer wichtigen Drehkreuzverbindung wird polnische Geschäftsreisende stark beeinträchtigen und die Einnahmen regionaler Flughäfen deutlich reduzieren. Unternehmen sollten ihre Buchungen überprüfen, längere Reisezeiten einplanen und ihre Mitarbeiter über EU261-Entschädigungen informieren.