
Global Affairs Canada bestätigte am 8. Mai, dass ein schnelles konsularisches Einsatzteam auf dem Weg zum Hafen von Granadilla auf Teneriffa ist. Dort soll das Expeditionsschiff MV Hondius an diesem Wochenende anlegen, nachdem an Bord ein Ausbruch einer seltenen Hantavirus-Variante festgestellt wurde. Vier kanadische Staatsbürger – zwei Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder – werden weiterhin an Bord beobachtet; drei weitere Kanadier, die bereits früher von Bord gegangen sind, isolieren sich zu Hause in Ontario und Quebec. Die Weltgesundheitsorganisation hat acht laborbestätigte Fälle und drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Ausbruch registriert.
Die MV Hondius befand sich auf einer 21-tägigen Atlantik-Wildtier-Expedition, als mehrere Passagiere grippeähnliche Symptome zeigten, die später als Andes-Virus identifiziert wurden – ein von Nagetieren übertragener Erreger, der zu schweren Atemwegserkrankungen führen kann. Die spanischen Gesundheitsbehörden ordneten an, dass das Schiff die geplanten Zwischenstopps auf Madeira auslässt und direkt zu den Kanarischen Inseln fährt, wo nun ein koordinierter medizinischer Evakuierungsplan bereitsteht.
Kanadische Behörden berichten, dass derzeit niemand an Bord Symptome zeigt, warnen jedoch, dass die Inkubationszeit bis zu sechs Wochen betragen kann. Der Einsatz Kanadas verdeutlicht, wie schnell konsularische Krisen entstehen können, wenn Kreuzfahrtlinien nach der Pandemie exotische Routen wieder aufnehmen. Das Regierungsteam wird lokale Behörden bei der Kontaktverfolgung unterstützen, medizinische Versorgung organisieren und die sichere Weiterreise für nicht betroffene Kanadier erleichtern.
Ottawa rät allen Passagieren der Reise, ihre Gesundheit genau zu beobachten und bei Fieber, Muskelschmerzen oder Atemnot sofort medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Für Verantwortliche im Bereich Mobilität und Reisemanagement unterstreicht der Vorfall die Bedeutung gründlicher medizinischer Vorabinformationen und einer Echtzeit-Gesundheitsüberwachung bei Freizeit- oder „Bleisure“-Kreuzfahrten. Unternehmen sollten sicherstellen, dass Reisende in ihrem Notfallhilfeprogramm registriert sind und die Kreuzfahrtrouten in den Duty-of-Care-Tracking-Tools erfasst werden. Organisationen mit Mitarbeitern, die auf zukünftigen Fahrten der MV Hondius eingeplant sind, sollten Stornierungsoptionen prüfen, bis der Ausbruch vollständig eingedämmt ist.
Generell erinnert der Fall daran, dass Gesundheitsrisiken beim Reisen über COVID-19 hinausgehen. Die kanadische Gesundheitsbehörde weist darauf hin, dass das Andes-Virus zwar nicht leicht von Mensch zu Mensch übertragen wird, aber begrenzte Übertragungen dokumentiert sind. Arbeitgeber sollten daher robuste Infektionsschutzprotokolle für alle internationalen Einsätze aufrechterhalten, insbesondere bei Reisen in abgelegene Regionen oder Expeditionen.
Die MV Hondius befand sich auf einer 21-tägigen Atlantik-Wildtier-Expedition, als mehrere Passagiere grippeähnliche Symptome zeigten, die später als Andes-Virus identifiziert wurden – ein von Nagetieren übertragener Erreger, der zu schweren Atemwegserkrankungen führen kann. Die spanischen Gesundheitsbehörden ordneten an, dass das Schiff die geplanten Zwischenstopps auf Madeira auslässt und direkt zu den Kanarischen Inseln fährt, wo nun ein koordinierter medizinischer Evakuierungsplan bereitsteht.
Kanadische Behörden berichten, dass derzeit niemand an Bord Symptome zeigt, warnen jedoch, dass die Inkubationszeit bis zu sechs Wochen betragen kann. Der Einsatz Kanadas verdeutlicht, wie schnell konsularische Krisen entstehen können, wenn Kreuzfahrtlinien nach der Pandemie exotische Routen wieder aufnehmen. Das Regierungsteam wird lokale Behörden bei der Kontaktverfolgung unterstützen, medizinische Versorgung organisieren und die sichere Weiterreise für nicht betroffene Kanadier erleichtern.
Ottawa rät allen Passagieren der Reise, ihre Gesundheit genau zu beobachten und bei Fieber, Muskelschmerzen oder Atemnot sofort medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Für Verantwortliche im Bereich Mobilität und Reisemanagement unterstreicht der Vorfall die Bedeutung gründlicher medizinischer Vorabinformationen und einer Echtzeit-Gesundheitsüberwachung bei Freizeit- oder „Bleisure“-Kreuzfahrten. Unternehmen sollten sicherstellen, dass Reisende in ihrem Notfallhilfeprogramm registriert sind und die Kreuzfahrtrouten in den Duty-of-Care-Tracking-Tools erfasst werden. Organisationen mit Mitarbeitern, die auf zukünftigen Fahrten der MV Hondius eingeplant sind, sollten Stornierungsoptionen prüfen, bis der Ausbruch vollständig eingedämmt ist.
Generell erinnert der Fall daran, dass Gesundheitsrisiken beim Reisen über COVID-19 hinausgehen. Die kanadische Gesundheitsbehörde weist darauf hin, dass das Andes-Virus zwar nicht leicht von Mensch zu Mensch übertragen wird, aber begrenzte Übertragungen dokumentiert sind. Arbeitgeber sollten daher robuste Infektionsschutzprotokolle für alle internationalen Einsätze aufrechterhalten, insbesondere bei Reisen in abgelegene Regionen oder Expeditionen.