
Global Affairs Canada hat am 11. Mai stillschweigend seine Reisehinweise für Mexiko aktualisiert und dabei redaktionelle Anpassungen zur Sicherheit vorgenommen sowie regionale Warnungen vor „nicht notwendigen Reisen“ in den Bundesstaaten Guerrero, Sinaloa, Chiapas und weiteren Hochrisikogebieten hervorgehoben. Die Mitteilung weist auf anhaltende Gefahren durch Kriminalität, Entführungen und Straßensperren hin und erinnert Kanadier, die zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 reisen, dass ein Ticket für ein Spiel keinen Einlass garantiert, wenn Visa- und Sicherheitsanforderungen nicht erfüllt sind. Für kanadische Unternehmen mit Niederlassungen oder Projekten in Mexiko dient das Update als Hinweis zur Einhaltung der Sorgfaltspflicht: Richtlinien sollten überprüft, Reisenden-Tracking-Systeme getestet und Krisenreaktionsprotokolle geprobt werden – insbesondere für Mitarbeiter, die vor dem Turnier Standortbesichtigungen durchführen. Reiseversicherer weisen zudem auf erhöhte Prämien für Landreisen in den nördlichen Grenzregionen und Chiapas hin. Mobilitätsmanager werden angehalten, Mitarbeiter über große Flughäfen zu leiten, sichere Bodentransfers zu organisieren und Ankünfte bei Tageslicht zu planen. Die Hinweise betonen außerdem, dass Kanadier bis zu 180 Tage visumfrei zu touristischen oder geschäftlichen Zwecken in Mexiko bleiben können, jedoch weiterhin eine Arbeitserlaubnis erforderlich ist. Unternehmen, die längere Einsätze planen, sollten daher längere Bearbeitungszeiten für Genehmigungen einplanen, da mit konsularischen Rückständen gerechnet wird. Da Kanada Co-Gastgeber der WM ist, wird mit einem Anstieg des bilateralen Reiseverkehrs gerechnet. Die Botschaft Ottawas unterstreicht eine umfassendere Strategie: die Mobilität der Fans mit sorgfältiger Risikoabwägung zu verbinden, um die Bürger im Ausland zu schützen, ohne die wirtschaftlichen Vorteile der Veranstaltung zu schmälern.
Quelle: Travel.gc.ca