
Der Toronto Pearson International Airport – der verkehrsreichste Flughafen Kanadas für Passagiere und Luftfracht – hat die erste Phase eines ehrgeizigen Investitionsprogramms im Umfang von 3 Milliarden kanadischen Dollar gestartet, das unter dem Namen „Pearson LIFT“ (Langfristige Investitionen in Einrichtungen und Terminals) läuft. Das am 11. Mai 2026 in Toronto angekündigte siebenjährige Projekt umfasst die Sanierung der Start- und Landebahnen, den Bau eines hochmodernen parallelen Rollwegs, die Erneuerung von über 30 km Gepäckförderbändern sowie die Installation von 20.000 intelligenten LED-Flugfeldleuchten. Es ist das größte Infrastrukturvorhaben am Pearson seit der Eröffnung des Terminals 1 im Jahr 2004.
Im Jahr 2025 wurden am Pearson 47 Millionen Reisende abgefertigt; die Greater Toronto Airports Authority (GTAA) rechnet damit, dass die Modernisierungen die jährliche Kapazität bis Anfang der 2030er Jahre auf rund 65 Millionen steigern – ein Plus von etwa 35 Prozent. Geschäftsführerin Deborah Flint betonte gegenüber Journalisten, dass eine höhere Kapazität entscheidend sei, damit Kanada als nordamerikanisches Drehkreuz für globalen Geschäftsreiseverkehr, Fracht und ausländische Investitionen wettbewerbsfähig bleibt. Bereits heute passieren fast 45 Prozent aller Luftfracht für den kanadischen Markt die Logistikzone des Pearson.
Ein Großteil der Anfangsinvestitionen konzentriert sich auf die Effizienz auf der Luftseite: Zusätzliche Abstellpositionen und ein neuer Rollweg sollen die durchschnittlichen Taxi-Zeiten der Flugzeuge um bis zu vier Minuten verkürzen, was die Pünktlichkeit verbessert und wertvolle Start- und Landebahnkapazitäten für mehr Bewegungen in Spitzenzeiten freisetzt. Im Hintergrund werden die veralteten Gepäckkarussells in den Terminals 1 und 3 ersetzt, wodurch die Spitzenkapazität beim Sortieren auf 100.000 Gepäckstücke pro Tag steigt – ein entscheidender Faktor für enge Inlands-zu-International-Verbindungen, die besonders von Geschäftsreisenden genutzt werden.
Für Passagiere bringt das Programm modernisierte Sicherheitskontrollen, erweiterte Handelsflächen und mehr Steckdosen an den Gate-Bereichen. Die GTAA integriert zudem Nachhaltigkeitsmaßnahmen: Ladestationen für Elektrofahrzeuge im Bereich der Bodenabfertigung, emissionsarmen Asphalt für die Sanierung der Start- und Landebahnen sowie Sensoren, die die Beleuchtung auf dem Vorfeld bei ungenutzten Abstellpositionen dimmen.
Während der ersten Phase sind keine neuen Passagiergebühren geplant, doch die Behörde deutete an, dass eine nutzungsabhängige Finanzierung bei einer zukünftigen Terminalerweiterung in Betracht gezogen werden könnte. Geschäftsreisemanager sollten sich auf fortlaufende Baustellen in den nächsten fünf Jahren einstellen. Die GTAA plant die meisten Arbeiten an den Start- und Landebahnen nachts durchzuführen, dennoch sind Ausfälle im Gepäcksystem und temporäre Gate-Änderungen unvermeidlich. Teams, die zeitkritische Fracht durch den Cargo West-Bereich des Pearson transportieren, sollten NOTAMs und GTAA-Mitteilungen genau verfolgen, da bestimmte Flugzeugabstellplätze zeitweise für Asphaltarbeiten gesperrt werden.
Im Jahr 2025 wurden am Pearson 47 Millionen Reisende abgefertigt; die Greater Toronto Airports Authority (GTAA) rechnet damit, dass die Modernisierungen die jährliche Kapazität bis Anfang der 2030er Jahre auf rund 65 Millionen steigern – ein Plus von etwa 35 Prozent. Geschäftsführerin Deborah Flint betonte gegenüber Journalisten, dass eine höhere Kapazität entscheidend sei, damit Kanada als nordamerikanisches Drehkreuz für globalen Geschäftsreiseverkehr, Fracht und ausländische Investitionen wettbewerbsfähig bleibt. Bereits heute passieren fast 45 Prozent aller Luftfracht für den kanadischen Markt die Logistikzone des Pearson.
Ein Großteil der Anfangsinvestitionen konzentriert sich auf die Effizienz auf der Luftseite: Zusätzliche Abstellpositionen und ein neuer Rollweg sollen die durchschnittlichen Taxi-Zeiten der Flugzeuge um bis zu vier Minuten verkürzen, was die Pünktlichkeit verbessert und wertvolle Start- und Landebahnkapazitäten für mehr Bewegungen in Spitzenzeiten freisetzt. Im Hintergrund werden die veralteten Gepäckkarussells in den Terminals 1 und 3 ersetzt, wodurch die Spitzenkapazität beim Sortieren auf 100.000 Gepäckstücke pro Tag steigt – ein entscheidender Faktor für enge Inlands-zu-International-Verbindungen, die besonders von Geschäftsreisenden genutzt werden.
Für Passagiere bringt das Programm modernisierte Sicherheitskontrollen, erweiterte Handelsflächen und mehr Steckdosen an den Gate-Bereichen. Die GTAA integriert zudem Nachhaltigkeitsmaßnahmen: Ladestationen für Elektrofahrzeuge im Bereich der Bodenabfertigung, emissionsarmen Asphalt für die Sanierung der Start- und Landebahnen sowie Sensoren, die die Beleuchtung auf dem Vorfeld bei ungenutzten Abstellpositionen dimmen.
Während der ersten Phase sind keine neuen Passagiergebühren geplant, doch die Behörde deutete an, dass eine nutzungsabhängige Finanzierung bei einer zukünftigen Terminalerweiterung in Betracht gezogen werden könnte. Geschäftsreisemanager sollten sich auf fortlaufende Baustellen in den nächsten fünf Jahren einstellen. Die GTAA plant die meisten Arbeiten an den Start- und Landebahnen nachts durchzuführen, dennoch sind Ausfälle im Gepäcksystem und temporäre Gate-Änderungen unvermeidlich. Teams, die zeitkritische Fracht durch den Cargo West-Bereich des Pearson transportieren, sollten NOTAMs und GTAA-Mitteilungen genau verfolgen, da bestimmte Flugzeugabstellplätze zeitweise für Asphaltarbeiten gesperrt werden.
Quelle: CityNews / The Canadian Press
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