Polnische Behörden warnen die NATO, dass Russland und Belarus Migration an der polnisch-belarusischen Grenze als Waffe einsetzen
Polnische Regierung schlägt „stille Genehmigung“ vor, um Rückstau von 500.000 Aufenthaltserlaubnis-Anträgen abzubauen
Live-Grenzdaten zeigen am 17. Mai 16-stündige Lkw-Staus am Grenzübergang Shehyni–Medyka, was die polnisch-ukrainischen Lieferketten belastet.
Neueste Nachrichten
Ministerpräsident Tusk lobt „null illegale Grenzübertritte“ aus Belarus im ersten Quartal 2026
Offizielle Statistiken vom 16. Mai zeigen, dass im ersten Quartal 2026 keine erfolgreichen illegalen Grenzübertritte von Belarus nach Polen registriert wurden – ein Rückgang von 12.000 im Jahr 2023. Die Regierung führt dies auf ein 1,6 Milliarden PLN teures Smart-Zaun-Projekt und eine engere Abstimmung mit dem EU-Ein- und Ausreisesystem zurück. Während dieses Ergebnis die Sicherheitsbedenken mindert und den Handel erleichtert, werden Transportunternehmen auf strenge Dokumenten- und Biometriekontrollen vorbereitet.
Polen feiert 35 Jahre Grenzschutz und verspricht, die östliche EU-Außengrenze weiter zu stärken
Polen feierte am 16. Mai das 35-jährige Bestehen seiner Grenzpolizei mit einer hochkarätigen Zeremonie in Lublin und kündigte neue Finanzmittel für Drohnen, elektronische Barrieren und biometrische Technologien an. Die Verantwortlichen betonten, dass eine verstärkte Außengrenzkontrolle den Geschäftsreiseverkehr und den Handel fördert. Mobilitätsmanager sollten sich jedoch auf anspruchsvollere – und mitunter zeitaufwändigere – Kontrollen an den Grenzen zu Belarus, der Ukraine und der Ostsee einstellen.
Polnisches Parlament stimmt Eurodac-Gesetz zu und ebnet Weg für verpflichtende biometrische Fingerabdrücke ab 12. Juni
Der Sejm verabschiedete am 16. Mai mit 436 zu 0 Stimmen ein Gesetz zur Umsetzung von Eurodac, das den polnischen Behörden erlaubt, Fingerabdrücke und Gesichtsbilder von irregulären Migranten sowie den meisten Asylbewerbern ab sechs Jahren zu erfassen. Mit dem Start der verbesserten Eurodac 2.0 am 12. Juni können Unternehmen künftig mit schnelleren Identitätsprüfungen und weniger Möglichkeiten für Statuswechsel über Grenzen hinweg rechnen.