Polnischer Sejm verabschiedet Gesetz zu biometrischen Daten zur Anbindung Polens an erweitertes Eurodac-System
Polen gewährt ausländischen Ärzten ein zusätzliches Jahr für den Erwerb des polnischen Sprachzertifikats
Ministerpräsident Tusk verkündet „Null illegale Grenzübertritte“ im ersten Quartal bei Grenzsicherheits-Briefing
Neueste Nachrichten
Polnischer Sejm verlängert 60-tägige Aussetzung der Asylrechte an der weißrussischen Grenze
Am 14. Mai 2026 hat das polnische Parlament zum siebten Mal das befristete Gesetz verlängert, das die meisten Asylanträge an der weißrussischen Grenze blockiert. Die 60-tägige Verlängerung spiegelt anhaltende Sicherheitsbedenken hinsichtlich „instrumentalisierter Migration“ wider, wurde jedoch von NGOs als Verstoß gegen das Flüchtlingsrecht kritisiert. Dieser Schritt deutet auf anhaltende Spannungen an der östlichen EU-Grenze hin und birgt praktische sowie rechtliche Risiken für Arbeitgeber, die Personal über Polen entsenden.
Warschau verzeichnet Polens erste gleichgeschlechtliche Ehe und ermöglicht Aufenthaltsrechte für mobile Paare
Unter Berufung auf aktuelle Urteile des EU-Gerichts und polnischer Gerichte hat Warschau am 14. Mai 2026 offiziell die erste ausländische gleichgeschlechtliche Ehe im Land anerkannt. Diese Anerkennung gewährt dem Paar – sowie allen ähnlich betroffenen Ehepartnern – umfassende Aufenthaltsrechte als Familienangehörige in Polen und erleichtert damit innerbetriebliche Versetzungen und Rückkehrentsendungen für LGBT+-Mitarbeitende. Unternehmen sollten ihre Mobilitätsrichtlinien und Dokumentenanforderungen entsprechend anpassen.
Ausländische Arbeitskräfte machen nun 8 % der versicherten Erwerbstätigen in Polen aus, so ein Wirtschaftsinstitut
Ein am 14. Mai 2026 veröffentlichter Bericht zeigt, dass Ende 2025 rund 1,289 Millionen Ausländer – hauptsächlich Ukrainer und Weißrussen – in das polnische Sozialversicherungssystem einzahlen, was fast 8 % der Gesamtarbeitskraft entspricht. Dieser Anstieg unterstreicht Polens Abhängigkeit von migrantischen Fachkräften und deutet auf strengere digitale Compliance- und Integrationsvorschriften hin, die globale Arbeitgeber künftig beachten müssen.