
In den frühen Morgenstunden des Freitags, 29. Mai, startete ein gechartertes Flugzeug vom Flughafen Łódź mit zehn georgischen Staatsbürgern an Bord, gegen die endgültige Rückkehranordnungen vorlagen. Die Aktion wurde von der polnischen Grenzpolizei und der EU-Grenzagentur Frontex im Rahmen der Collecting Return Operation (CRO) koordiniert, die Ressourcen bündelt, um Drittstaatsangehörige mit vollstreckbaren Abschiebungsbeschlüssen auszuführen. Sieben der Passagiere wurden aus Gründen der öffentlichen Sicherheit zur Ausreise aufgefordert, die übrigen drei hatten ihren Aufenthalt überschritten oder gegen die Aufenthaltsbedingungen verstoßen.
Seit Inkrafttreten neuer Migrationsregeln im März hat Polen die Rückführungen verstärkt und verlangt von regionalen Kommandeuren, Fälle mit Bedrohung der Staatssicherheit oder schweren Straftaten prioritär zu behandeln. Offiziellen Zahlen zufolge wurden bisher im Jahr 2026 über 1.200 Drittstaatsangehörige repatriiert – ein Anstieg von 35 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Georgische Staatsbürger stellen nach russischen die zweitgrößte Gruppe der Rückführungen dar.
Für Arbeitgeber ist die Botschaft klar: Mitarbeiter oder Auftragnehmer, die ihren Aufenthalt überschreiten, laufen besonders dann Gefahr, festgenommen zu werden, wenn sie keine aktuellen Arbeitserlaubnisse oder PESEL-Nummern vorweisen können. Mobility-Teams sollten Aufenthaltskarten und Visumsgültigkeiten überprüfen, Verlängerungen spätestens 30 Tage vor Ablauf beantragen und durchsuchbare Unterlagen für mögliche Arbeitsplatzkontrollen bereithalten.
Die Operation signalisiert zudem eine engere Zusammenarbeit zwischen Warschau und Frontex. Durch gemeinsame Flüge senken die Mitgliedstaaten Kosten und entlasten Begleitpersonal. Unternehmen, die Talente aus Risikoländern verlagern, sollten daher mit schnelleren negativen Entscheidungen und geringeren Chancen auf kurzfristige humanitäre Einsprüche rechnen.
Die georgischen Behörden appellieren ihrerseits an ihre Bürger, die EU-Visaregeln einzuhalten, da ein Anstieg der Überziehungen das seit 2017 bestehende visafreie Regime gefährden könnte. Eine Aussetzung hätte Dominoeffekte auf innerbetriebliche Versetzungen, insbesondere in Polens boomenden Bau- und Logistiksektoren.
Seit Inkrafttreten neuer Migrationsregeln im März hat Polen die Rückführungen verstärkt und verlangt von regionalen Kommandeuren, Fälle mit Bedrohung der Staatssicherheit oder schweren Straftaten prioritär zu behandeln. Offiziellen Zahlen zufolge wurden bisher im Jahr 2026 über 1.200 Drittstaatsangehörige repatriiert – ein Anstieg von 35 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Georgische Staatsbürger stellen nach russischen die zweitgrößte Gruppe der Rückführungen dar.
Für Arbeitgeber ist die Botschaft klar: Mitarbeiter oder Auftragnehmer, die ihren Aufenthalt überschreiten, laufen besonders dann Gefahr, festgenommen zu werden, wenn sie keine aktuellen Arbeitserlaubnisse oder PESEL-Nummern vorweisen können. Mobility-Teams sollten Aufenthaltskarten und Visumsgültigkeiten überprüfen, Verlängerungen spätestens 30 Tage vor Ablauf beantragen und durchsuchbare Unterlagen für mögliche Arbeitsplatzkontrollen bereithalten.
Die Operation signalisiert zudem eine engere Zusammenarbeit zwischen Warschau und Frontex. Durch gemeinsame Flüge senken die Mitgliedstaaten Kosten und entlasten Begleitpersonal. Unternehmen, die Talente aus Risikoländern verlagern, sollten daher mit schnelleren negativen Entscheidungen und geringeren Chancen auf kurzfristige humanitäre Einsprüche rechnen.
Die georgischen Behörden appellieren ihrerseits an ihre Bürger, die EU-Visaregeln einzuhalten, da ein Anstieg der Überziehungen das seit 2017 bestehende visafreie Regime gefährden könnte. Eine Aussetzung hätte Dominoeffekte auf innerbetriebliche Versetzungen, insbesondere in Polens boomenden Bau- und Logistiksektoren.