
Eine gemeinsame nächtliche Razzia der polnischen Küstenwache und der Polizei in Tczew führte zur Festnahme von zwei ukrainischen Staatsbürgern und einem moldauischen Staatsangehörigen wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht und damit zusammenhängender Straftaten, berichtete das lokale Portal Kresy.pl am 2. Mai. Die unter dem Codenamen „Operation Ausländer“ durchgeführten Durchsuchungen richteten sich gegen gemietete Wohnungen und Garagen, die im Verdacht standen, unerlaubt Aufenthaltsberechtigte zu beherbergen und mit gestohlenen Waren zu handeln.
Laut einem Sprecher der Küstenwache wurde ein 30-jähriger Ukrainer festgenommen, da er keine gültigen Aufenthaltsdokumente vorweisen konnte. Ein 38-jähriger Landsmann wird beschuldigt, in der pommerschen Region mehrfach Fahrzeuge aufgebrochen zu haben. Der moldauische Verdächtige wurde ebenfalls ohne Papiere angetroffen und steht im Zusammenhang mit kleineren Diebstählen. Alle drei wurden in bewachten Zentren untergebracht und warten nun auf administrative Abschiebungsverfahren sowie ein fünfjähriges Wiedereinreiseverbot.
Die Aktion ist Teil einer landesweiten Verschärfung der Kontrollen nach der im vergangenen Jahr überarbeiteten Ausländergesetzgebung, die höhere Bußgelder für Arbeitgeber vorsieht, die den Arbeitsgenehmigungsstatus ihrer Beschäftigten nicht überprüfen. Seit Januar haben die pommerschen Behörden 1.270 Arbeitsstätten kontrolliert und 214 Abschiebungen eingeleitet – ein Anstieg von 18 % im Vergleich zum Vorjahr.
Für Unternehmen, die Nicht-EU-Beschäftigte einstellen, ist der Fall eine deutliche Warnung vor dem strengeren Compliance-Umfeld, das mit der Umstellung auf das digitale MOS-Meldesystem am 1. Juni einhergeht. Rechtsexperten empfehlen Personalabteilungen, die Dokumentation sorgfältig zu prüfen, Arbeitsgenehmigungen fristgerecht zu verlängern und Arbeitsvertragsbeginn oder -ende innerhalb von sieben Tagen im neuen System zu melden, um eine Haftung wegen „Erleichterung des illegalen Aufenthalts“ zu vermeiden.
Während sich die Festnahmen auf Einzeltäter beziehen, können auch Geschäftsreisende durch Verstöße wie das Überschreiten der 90/180-Tage-Schengen-Regel in Schwierigkeiten geraten. Mobility-Manager sollten die Einträge im EES-Datenbank überwachen und automatische Warnungen nutzen, um drohende Überschreitungen frühzeitig zu erkennen – besonders bei rotierenden Technikern und Beratern, deren Aufenthalte sich schnell summieren.
Laut einem Sprecher der Küstenwache wurde ein 30-jähriger Ukrainer festgenommen, da er keine gültigen Aufenthaltsdokumente vorweisen konnte. Ein 38-jähriger Landsmann wird beschuldigt, in der pommerschen Region mehrfach Fahrzeuge aufgebrochen zu haben. Der moldauische Verdächtige wurde ebenfalls ohne Papiere angetroffen und steht im Zusammenhang mit kleineren Diebstählen. Alle drei wurden in bewachten Zentren untergebracht und warten nun auf administrative Abschiebungsverfahren sowie ein fünfjähriges Wiedereinreiseverbot.
Die Aktion ist Teil einer landesweiten Verschärfung der Kontrollen nach der im vergangenen Jahr überarbeiteten Ausländergesetzgebung, die höhere Bußgelder für Arbeitgeber vorsieht, die den Arbeitsgenehmigungsstatus ihrer Beschäftigten nicht überprüfen. Seit Januar haben die pommerschen Behörden 1.270 Arbeitsstätten kontrolliert und 214 Abschiebungen eingeleitet – ein Anstieg von 18 % im Vergleich zum Vorjahr.
Für Unternehmen, die Nicht-EU-Beschäftigte einstellen, ist der Fall eine deutliche Warnung vor dem strengeren Compliance-Umfeld, das mit der Umstellung auf das digitale MOS-Meldesystem am 1. Juni einhergeht. Rechtsexperten empfehlen Personalabteilungen, die Dokumentation sorgfältig zu prüfen, Arbeitsgenehmigungen fristgerecht zu verlängern und Arbeitsvertragsbeginn oder -ende innerhalb von sieben Tagen im neuen System zu melden, um eine Haftung wegen „Erleichterung des illegalen Aufenthalts“ zu vermeiden.
Während sich die Festnahmen auf Einzeltäter beziehen, können auch Geschäftsreisende durch Verstöße wie das Überschreiten der 90/180-Tage-Schengen-Regel in Schwierigkeiten geraten. Mobility-Manager sollten die Einträge im EES-Datenbank überwachen und automatische Warnungen nutzen, um drohende Überschreitungen frühzeitig zu erkennen – besonders bei rotierenden Technikern und Beratern, deren Aufenthalte sich schnell summieren.
Quelle: Kresy.pl