
Ab dem heutigen 1. Juni 2026 akzeptiert der finnische Migrationsdienst (Migri) keine von Russland ausgestellten nicht-biometrischen Reisepässe mehr als gültige Reisedokumente für neue Anträge auf Aufenthaltserlaubnisse. Diese Änderung ist die administrative Umsetzung eines Regierungsbeschlusses vom Anfang des Jahres, der die Nutzung solcher Pässe an finnischen Grenzkontrollen und im gesamten Schengen-Raum verbietet.
Mit dieser Maßnahme wird eine bedeutende Lücke geschlossen, die es einigen russischen Staatsangehörigen bisher erlaubte, ältere maschinenlesbare (aber nicht chipgestützte) Pässe bei Anträgen auf Arbeits- oder Familienaufenthaltserlaubnisse in Finnland oder bei finnischen Auslandsvertretungen vorzulegen. Das Migri-Rundschreiben vom 1. Juni weist Antragsteller und Arbeitgeber an, sicherzustellen, dass jeder Hauptantragsteller und begleitende Familienangehörige einen biometrischen (chipgestützten) Pass oder ein anderes von Finnland ausdrücklich anerkanntes Reisedokument besitzt. Anträge mit nicht konformen Pässen gelten als unvollständig und werden abgelehnt, sofern nicht innerhalb der kurzen Nachfrist von Migri ein Ersatzdokument vorgelegt wird.
Praktisch bedeutet die Verschärfung unmittelbare Folgen für Pendler und Entsandte aus St. Petersburg und der weiteren Region Leningrad, von denen viele noch das ältere Passformat besitzen. Finnische Unternehmen, die regelmäßig russische Fachkräfte – insbesondere aus den Bereichen IT, Schiffbau und Energie – beschäftigen, müssen nun vor Vertragsabschluss oder der Terminvereinbarung für Visa die Passkonformität prüfen. Unterlassen sie dies, drohen kostspielige Projektverzögerungen, da betroffene Mitarbeitende zunächst einen biometrischen Pass in Russland beantragen müssen, was mehrere Wochen dauern kann.
Die Maßnahme ist auch ein Signal für die Grenzsicherheit. Helsinki betont, dass das Verbot Teil eines umfassenderen Maßnahmenpakets ist, um Russlands Einflussmöglichkeiten auf EU-Staaten durch irreguläre Migration einzuschränken. Die Landgrenzübergänge entlang der 1.300 Kilometer langen östlichen Grenze bleiben für nicht notwendige Verkehrsströme geschlossen, und Finnland hat zusätzliche EU-Mittel in Höhe von 17 Millionen Euro für Drohnenüberwachung der Grenze beantragt.
Für Mobility-Manager ist die wichtigste Botschaft, alle laufenden und bevorstehenden Sponsoring-Fälle mit russischen Staatsangehörigen zu überprüfen und Mitarbeitende zu informieren, deren Familienmitglieder noch nicht-biometrische Pässe besitzen. Unternehmen sollten zudem ihre Onboarding-Zeiträume anpassen und den Kontakt zu Migri intensiv halten, da weitere Anweisungen – insbesondere zu Übergangsregelungen für vor dem 1. Juni gestellte Anträge – erwartet werden.
Mit dieser Maßnahme wird eine bedeutende Lücke geschlossen, die es einigen russischen Staatsangehörigen bisher erlaubte, ältere maschinenlesbare (aber nicht chipgestützte) Pässe bei Anträgen auf Arbeits- oder Familienaufenthaltserlaubnisse in Finnland oder bei finnischen Auslandsvertretungen vorzulegen. Das Migri-Rundschreiben vom 1. Juni weist Antragsteller und Arbeitgeber an, sicherzustellen, dass jeder Hauptantragsteller und begleitende Familienangehörige einen biometrischen (chipgestützten) Pass oder ein anderes von Finnland ausdrücklich anerkanntes Reisedokument besitzt. Anträge mit nicht konformen Pässen gelten als unvollständig und werden abgelehnt, sofern nicht innerhalb der kurzen Nachfrist von Migri ein Ersatzdokument vorgelegt wird.
Praktisch bedeutet die Verschärfung unmittelbare Folgen für Pendler und Entsandte aus St. Petersburg und der weiteren Region Leningrad, von denen viele noch das ältere Passformat besitzen. Finnische Unternehmen, die regelmäßig russische Fachkräfte – insbesondere aus den Bereichen IT, Schiffbau und Energie – beschäftigen, müssen nun vor Vertragsabschluss oder der Terminvereinbarung für Visa die Passkonformität prüfen. Unterlassen sie dies, drohen kostspielige Projektverzögerungen, da betroffene Mitarbeitende zunächst einen biometrischen Pass in Russland beantragen müssen, was mehrere Wochen dauern kann.
Die Maßnahme ist auch ein Signal für die Grenzsicherheit. Helsinki betont, dass das Verbot Teil eines umfassenderen Maßnahmenpakets ist, um Russlands Einflussmöglichkeiten auf EU-Staaten durch irreguläre Migration einzuschränken. Die Landgrenzübergänge entlang der 1.300 Kilometer langen östlichen Grenze bleiben für nicht notwendige Verkehrsströme geschlossen, und Finnland hat zusätzliche EU-Mittel in Höhe von 17 Millionen Euro für Drohnenüberwachung der Grenze beantragt.
Für Mobility-Manager ist die wichtigste Botschaft, alle laufenden und bevorstehenden Sponsoring-Fälle mit russischen Staatsangehörigen zu überprüfen und Mitarbeitende zu informieren, deren Familienmitglieder noch nicht-biometrische Pässe besitzen. Unternehmen sollten zudem ihre Onboarding-Zeiträume anpassen und den Kontakt zu Migri intensiv halten, da weitere Anweisungen – insbesondere zu Übergangsregelungen für vor dem 1. Juni gestellte Anträge – erwartet werden.
Quelle: Finnish Government / Migri