
Besorgte Bewerber im kanadischen Express Entry-System bereiten sich auf die möglicherweise erste Null-Auslosung des Jahres 2026 vor. Das chinesischsprachige Medium Canbridge schlug am 12. Juni Alarm und berichtete, dass Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) zwischen dem 8. und 12. Juni keine Einladungen in irgendeiner Kategorie – weder Canadian Experience Class (CEC), Provincial Nominee Program (PNP), für französischsprachige Bewerber noch für berufsbezogene Runden – verschickt hat. Seit Januar finden die Auslosungen in der Regel jeden zweiten Mittwoch statt, gelegentlich auch freitags, um technische Rückstände abzubauen. Die Unterbrechung dieser Routine lässt zwei Erklärungen zu:
Erstens eine strategische – Ottawa könnte auf einen vierwöchigen Zyklus umstellen, um die Zahl der Anträge auf Daueraufenthalt im Einklang mit der neuen Obergrenze für temporäre Aufenthalte und dem jährlichen Ziel von 380.000 PR-Zulassungen zu verlangsamen. Zweitens eine technische – IRCC arbeitet noch an der Behebung eines Fehlers, der nach der Auslosung am 28. Mai dazu führte, dass hunderte französischsprachige Kandidaten keine Einladungen erhielten.
Unabhängig davon beeinflusst die Pause bereits das Verhalten der Bewerber. Daten von Beratungsfirmen zeigen seit Montag einen Anstieg von 9 % bei IELTS-Anmeldungen und Anträgen auf Bildungsanerkennung, da Kandidaten versuchen, vor der nächsten Auslosung noch Punkte zu sammeln. Interne Informationen, die an PNP-Beamte weitergegeben wurden, warnen, dass eine längere Pause die Cut-off-Werte im Comprehensive Ranking System (CRS) wieder über 520 steigen lassen könnte, was regionale Arbeitgeber gefährdet, die auf mittelqualifizierte internationale Absolventen angewiesen sind.
Für multinationale Personalabteilungen erschwert die Unsicherheit die Nachfolgeplanung für Inhaber von Arbeitserlaubnissen, deren Post-Graduation Work Permits oder arbeitgeberspezifische LMIAs im Herbst auslaufen. Sollte die Auslosung verspätet stattfinden und die Punktzahlen stark ansteigen, könnten einige Talente ihre Berechtigung für offene Brücken-Arbeitserlaubnisse verlieren, was Unternehmen zu teuren LMIA-Verlängerungen oder Umzügen in die USA oder nach Europa zwingt. Berater empfehlen daher Arbeitgebern, jetzt die Ablaufdaten zu prüfen und, wenn möglich, die Anträge auf Provinznominierung oder Québec Arrima zu beschleunigen.
Praktische Tipps für Express Entry-Bewerber diese Woche: Überprüfen Sie das Gültigkeitsdatum Ihres Profils, erwägen Sie einen erneuten Sprachtest, wenn Sie weniger als fünf CRS-Punkte von den letzten Cut-offs entfernt sind, und halten Sie gescannte Dokumente bereit. Sollte IRCC nur einen Systemfehler beheben, könnte eine „Nachhol“-Mega-Auslosung mit über 4.000 Einladungen folgen – solche Runden senken die Punktzahlen historisch gesehen über Nacht um 5 bis 8 Punkte.
Erstens eine strategische – Ottawa könnte auf einen vierwöchigen Zyklus umstellen, um die Zahl der Anträge auf Daueraufenthalt im Einklang mit der neuen Obergrenze für temporäre Aufenthalte und dem jährlichen Ziel von 380.000 PR-Zulassungen zu verlangsamen. Zweitens eine technische – IRCC arbeitet noch an der Behebung eines Fehlers, der nach der Auslosung am 28. Mai dazu führte, dass hunderte französischsprachige Kandidaten keine Einladungen erhielten.
Unabhängig davon beeinflusst die Pause bereits das Verhalten der Bewerber. Daten von Beratungsfirmen zeigen seit Montag einen Anstieg von 9 % bei IELTS-Anmeldungen und Anträgen auf Bildungsanerkennung, da Kandidaten versuchen, vor der nächsten Auslosung noch Punkte zu sammeln. Interne Informationen, die an PNP-Beamte weitergegeben wurden, warnen, dass eine längere Pause die Cut-off-Werte im Comprehensive Ranking System (CRS) wieder über 520 steigen lassen könnte, was regionale Arbeitgeber gefährdet, die auf mittelqualifizierte internationale Absolventen angewiesen sind.
Für multinationale Personalabteilungen erschwert die Unsicherheit die Nachfolgeplanung für Inhaber von Arbeitserlaubnissen, deren Post-Graduation Work Permits oder arbeitgeberspezifische LMIAs im Herbst auslaufen. Sollte die Auslosung verspätet stattfinden und die Punktzahlen stark ansteigen, könnten einige Talente ihre Berechtigung für offene Brücken-Arbeitserlaubnisse verlieren, was Unternehmen zu teuren LMIA-Verlängerungen oder Umzügen in die USA oder nach Europa zwingt. Berater empfehlen daher Arbeitgebern, jetzt die Ablaufdaten zu prüfen und, wenn möglich, die Anträge auf Provinznominierung oder Québec Arrima zu beschleunigen.
Praktische Tipps für Express Entry-Bewerber diese Woche: Überprüfen Sie das Gültigkeitsdatum Ihres Profils, erwägen Sie einen erneuten Sprachtest, wenn Sie weniger als fünf CRS-Punkte von den letzten Cut-offs entfernt sind, und halten Sie gescannte Dokumente bereit. Sollte IRCC nur einen Systemfehler beheben, könnte eine „Nachhol“-Mega-Auslosung mit über 4.000 Einladungen folgen – solche Runden senken die Punktzahlen historisch gesehen über Nacht um 5 bis 8 Punkte.
Quelle: Canbridge Immigration Alliance
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