
Kanadas strenge Einreisebestimmungen stehen im Fokus, nachdem dem ghanaischen Mittelfeldspieler Thomas Partey das Visum für das Eröffnungsspiel seiner Mannschaft bei der FIFA-Weltmeisterschaft nächste Woche in Toronto verweigert wurde. In einer Erklärung vom 12. Juni 2026 bestätigte die FIFA, dass Partey – der in Großbritannien mit mehreren Strafanzeigen konfrontiert ist – „nicht reisen kann“, da Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) seinen Antrag abgelehnt hat. Ghana muss nun gegen Panama ohne einen seiner Stars antreten, und der Vorfall sorgt weltweit für Schlagzeilen.
Die IRCC betonte, dass alle Antragsteller individuell nach kanadischem Recht geprüft werden und die Austragung eines großen Sportereignisses keine Lockerung der Einreisebestimmungen bedeutet. Gemäß Abschnitt 36 des Immigration and Refugee Protection Act können Ausländer, die wegen schwerer Straftaten angeklagt sind, bereits vor einer Verurteilung als strafrechtlich unzulässig eingestuft werden. Die Entscheidung zeigt, dass Prominentenstatus keine Abkürzung durch Kanadas Sicherheitskontrollen bietet – eine Botschaft, die bei Teams, Sponsoren und VIP-Gästen, die für das erweiterte 48-Nationen-Turnier reisen, nachhallen dürfte.
Aus Mobilitätsperspektive müssen Sportorganisationen, Medienunternehmen und Anbieter von Firmenhospitality bei der Visaplanung für Personen mit komplexem Hintergrund deutlich mehr Vorlaufzeit einplanen. Im Gegensatz zu den Co-Gastgebern Mexiko und den USA verlangt Kanada für viele Athleten und Offizielle weiterhin traditionelle Visa statt elektronischer Reisegenehmigungen, wobei die Bearbeitung auch eine sekundäre Sicherheitsüberprüfung umfassen kann.
Die Ablehnung dient zudem als Fallstudie für Unternehmen, deren Führungskräfte im Ausland mit ungeklärten Rechtsverfahren konfrontiert sind. Reisende sollten mit detaillierten Hintergrundprüfungen rechnen und bereit sein, Polizeizeugnisse sowie Gerichtsdokumente vorzulegen. Unterlassungen können an der Grenze oder bei der Visastelle zur Ablehnung führen.
Da in diesem Monat sechs Spiele in Toronto und Vancouver stattfinden, werden IRCC und die Canada Border Services Agency voraussichtlich hunderte von kurzfristigen Akkreditierungs- und Visaanträgen bearbeiten müssen. Beteiligte werden dringend geraten, die speziellen WM-Richtlinien der IRCC zu verfolgen und Anträge so früh wie möglich einzureichen.
Die IRCC betonte, dass alle Antragsteller individuell nach kanadischem Recht geprüft werden und die Austragung eines großen Sportereignisses keine Lockerung der Einreisebestimmungen bedeutet. Gemäß Abschnitt 36 des Immigration and Refugee Protection Act können Ausländer, die wegen schwerer Straftaten angeklagt sind, bereits vor einer Verurteilung als strafrechtlich unzulässig eingestuft werden. Die Entscheidung zeigt, dass Prominentenstatus keine Abkürzung durch Kanadas Sicherheitskontrollen bietet – eine Botschaft, die bei Teams, Sponsoren und VIP-Gästen, die für das erweiterte 48-Nationen-Turnier reisen, nachhallen dürfte.
Aus Mobilitätsperspektive müssen Sportorganisationen, Medienunternehmen und Anbieter von Firmenhospitality bei der Visaplanung für Personen mit komplexem Hintergrund deutlich mehr Vorlaufzeit einplanen. Im Gegensatz zu den Co-Gastgebern Mexiko und den USA verlangt Kanada für viele Athleten und Offizielle weiterhin traditionelle Visa statt elektronischer Reisegenehmigungen, wobei die Bearbeitung auch eine sekundäre Sicherheitsüberprüfung umfassen kann.
Die Ablehnung dient zudem als Fallstudie für Unternehmen, deren Führungskräfte im Ausland mit ungeklärten Rechtsverfahren konfrontiert sind. Reisende sollten mit detaillierten Hintergrundprüfungen rechnen und bereit sein, Polizeizeugnisse sowie Gerichtsdokumente vorzulegen. Unterlassungen können an der Grenze oder bei der Visastelle zur Ablehnung führen.
Da in diesem Monat sechs Spiele in Toronto und Vancouver stattfinden, werden IRCC und die Canada Border Services Agency voraussichtlich hunderte von kurzfristigen Akkreditierungs- und Visaanträgen bearbeiten müssen. Beteiligte werden dringend geraten, die speziellen WM-Richtlinien der IRCC zu verfolgen und Anträge so früh wie möglich einzureichen.
Quelle: NBC / Associated Press
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Kanada.Mehr von Kanada
Alle anzeigen
CBSA kündigt EDI/eManifest-Ausfall am 13. Juni an und empfiehlt Spediteuren, Notfallpläne zu aktivieren
IRCC aktualisiert Bearbeitungszeiten: Express Entry dauert jetzt durchschnittlich 6-8 Wochen