
Kanadas strenge Haltung gegenüber strafrechtlicher Unzulässigkeit geriet heute weltweit in den Fokus, nachdem Bundesbeamte dem ghanaischen Fußballstar Thomas Partey ein Visum für vorübergehenden Aufenthalt verweigerten. Der Mittelfeldspieler sieht sich in Großbritannien mehreren Vergewaltigungsvorwürfen gegenüber. Partey sollte am 17. Juni im Eröffnungsspiel Ghanas gegen Panama im BMO Field in Toronto auflaufen – eines von 13 FIFA-WM-Spielen, die Kanada 2026 ausrichten wird.
Laut der spanischen Tageszeitung El País wurde der Antrag nach Prüfung von Polizei- und Gerichtsakten abgelehnt, die zeigen, dass der ehemalige Arsenal-Spieler auf seinen Prozess wegen fünf Vergewaltigungsvorwürfen und einer Anklage wegen sexueller Nötigung wartet. Das kanadische Einwanderungsgesetz verbietet die Einreise für Personen, bei denen „vernünftigerweise angenommen wird“, dass sie im Ausland eine strafbare Handlung begangen haben – selbst wenn der Fall noch nicht gerichtlich entschieden ist. Dieses Prinzip wurde bereits bei Entertainern, Geschäftsleuten und besonders bei Ex-Boxweltmeister Mike Tyson im Jahr 2010 angewandt.
Die Ablehnung verdeutlicht eine wichtige Compliance-Lehre für WM-Teams, Sponsoren und Medien: Prominenter Status hebt Kanadas Sicherheitsvorkehrungen nicht auf. Da das Turnier voraussichtlich über 800.000 ausländische Besucher anziehen wird, raten Juristen Delegationen, Hintergrundprüfungen frühzeitig durchzuführen und gegebenenfalls rechtzeitig eine vorübergehende Aufenthaltserlaubnis (Temporary Resident Permit, TRP) zu beantragen.
Aus Sicht der Geschäfts- und Mobilitätsplanung könnte die Entscheidung Auswirkungen auf Teamlogistik, Übertragungspläne und Ticketeinnahmen haben. Das ghanaische Trainerteam muss nun sein Mittelfeld umstellen, während Medien ihre Berichterstattung anpassen müssen. Auch Versicherer, die Auftrittsgebühren absichern, könnten die Risikoprämien für Sportler mit anhängigen Strafverfahren neu bewerten.
Das IRCC äußerte sich nicht zu dem konkreten Fall, verwies jedoch auf seine Standardrichtlinien: „Wenn eine Person wegen einer Straftat angeklagt oder verurteilt wurde, kann sie als strafrechtlich unzulässig eingestuft werden.“ Beteiligte sollten mit verstärkter Dokumentenprüfung an kanadischen Visa-Stellen weltweit rechnen, während das Turnier voranschreitet.
Laut der spanischen Tageszeitung El País wurde der Antrag nach Prüfung von Polizei- und Gerichtsakten abgelehnt, die zeigen, dass der ehemalige Arsenal-Spieler auf seinen Prozess wegen fünf Vergewaltigungsvorwürfen und einer Anklage wegen sexueller Nötigung wartet. Das kanadische Einwanderungsgesetz verbietet die Einreise für Personen, bei denen „vernünftigerweise angenommen wird“, dass sie im Ausland eine strafbare Handlung begangen haben – selbst wenn der Fall noch nicht gerichtlich entschieden ist. Dieses Prinzip wurde bereits bei Entertainern, Geschäftsleuten und besonders bei Ex-Boxweltmeister Mike Tyson im Jahr 2010 angewandt.
Die Ablehnung verdeutlicht eine wichtige Compliance-Lehre für WM-Teams, Sponsoren und Medien: Prominenter Status hebt Kanadas Sicherheitsvorkehrungen nicht auf. Da das Turnier voraussichtlich über 800.000 ausländische Besucher anziehen wird, raten Juristen Delegationen, Hintergrundprüfungen frühzeitig durchzuführen und gegebenenfalls rechtzeitig eine vorübergehende Aufenthaltserlaubnis (Temporary Resident Permit, TRP) zu beantragen.
Aus Sicht der Geschäfts- und Mobilitätsplanung könnte die Entscheidung Auswirkungen auf Teamlogistik, Übertragungspläne und Ticketeinnahmen haben. Das ghanaische Trainerteam muss nun sein Mittelfeld umstellen, während Medien ihre Berichterstattung anpassen müssen. Auch Versicherer, die Auftrittsgebühren absichern, könnten die Risikoprämien für Sportler mit anhängigen Strafverfahren neu bewerten.
Das IRCC äußerte sich nicht zu dem konkreten Fall, verwies jedoch auf seine Standardrichtlinien: „Wenn eine Person wegen einer Straftat angeklagt oder verurteilt wurde, kann sie als strafrechtlich unzulässig eingestuft werden.“ Beteiligte sollten mit verstärkter Dokumentenprüfung an kanadischen Visa-Stellen weltweit rechnen, während das Turnier voranschreitet.
Quelle: El País
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