
Grenzpolizei am Londoner Flughafen Heathrow setzte Abschnitt 7 des Counter-Terrorism and Border Security Act ein, um Stephen Yaxley-Lennon, besser bekannt als Tommy Robinson, nach seiner Ankunft aus der Türkei über Moskau am Samstagabend anzuhalten und zu befragen. Die Beamten hielten den 40-Jährigen etwa drei Stunden fest und beschlagnahmten elektronische Geräte zur forensischen Untersuchung, bevor sie ihn ohne Anklage freiließen. Robinson hatte die Woche über live über Unruhen in Belfast berichtet, bei denen gezielt Geschäfte von Einwanderern angegriffen wurden; die Polizei vermutet, dass Online-Agitatoren die Gewalt mitkoordinierten. Ein Sprecher der Metropolitan Police bestätigte, dass ein Mann „bei der Rückkehr ins Vereinigte Königreich“ angehalten wurde, um zu prüfen, ob seine Reise „eine Sicherheitsbedrohung darstellt“. Abschnitt 7 erlaubt es den Beamten an Häfen und Grenzen, Personen bis zu sechs Stunden ohne konkreten Verdacht zu befragen. Der Vorfall verdeutlicht die weitreichenden Befugnisse des Frontpersonals zur Sicherung der Luftfahrtsicherheit und zur Verhinderung des Imports oder Exports extremistischer Inhalte. Firmenreiseteams sollten beachten, dass bei Durchsuchungen elektronischer Geräte nach Abschnitt 7 auch geschäftliche Daten auf Laptops oder Handys erfasst werden können; Unternehmen könnten daher Vielflieger über Verschlüsselung und Richtlinien für saubere Geräte informieren, um Vertraulichkeitsrisiken zu minimieren.
Quelle: Reuters via MarketScreener
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