
Nur noch wenige Monate bis zum Start des European Travel Information and Authorisation System (ETIAS): Viele britische Unternehmen bereiteten sich auf eine plötzliche Hürde für Reisen auf den Kontinent vor. Doch der finale Umsetzungsplan der Europäischen Kommission – am 13. Juni 2026 von ETIAS Pro ausführlich analysiert – zeigt, dass der Start deutlich sanfter verlaufen wird als von den meisten Mobility-Teams erwartet.
Dem Plan zufolge wird ETIAS im letzten Quartal 2026 eingeführt, doch in den ersten sechs Monaten ist die Autorisierung „dringend empfohlen“, aber noch nicht verpflichtend. Fluggesellschaften werden ermutigt, aber nicht verpflichtet, die ETIAS-Berechtigung der Passagiere zu prüfen. Grenzbeamte können Kurzzeitbesucher ohne ETIAS einreisen lassen, sofern alle anderen Einreisebedingungen erfüllt sind.
Es folgt eine weitere sechsmonatige „Schonfrist“, in der ETIAS dann verpflichtend ist, aber bei erstmaliger Einreise nach Ablauf der Übergangsphase eine einmalige Nachsicht möglich ist. Erst nach beiden Phasen – voraussichtlich ab April 2027 – wird die Autorisierung zur absoluten Pflicht.
Für britische Unternehmen bedeutet dieses gestaffelte Vorgehen eine willkommene Atempause. Firmen, die befürchteten, Mitarbeiter ohne ETIAS könnten pauschal von Reisen ausgeschlossen werden, haben nun ein ganzes Jahr Zeit, ETIAS-Prüfungen in Buchungssysteme, Reise-Apps und HR-Prozesse zu integrieren. Das gestaffelte Modell gibt den HR-Teams zudem Gelegenheit, mobile Mitarbeiter über die dreijährige Gültigkeit von ETIAS und den Zusammenhang zwischen abgelaufenen Pässen und ungültigen Genehmigungen aufzuklären.
Experten warnen jedoch vor Nachlässigkeit. „Behandeln Sie die Übergangsphase als Soft-Launch, nicht als Freifahrtschein“, mahnt Helen Wade, Mobility-Leiterin bei der Beratung TripSphere. „Reisende, die das empfohlene Zeitfenster verpassen, starten ihre Reisen mit Unsicherheit, und Fluggesellschaften, die das Boarding verweigern, handeln ab Beginn der Schonfrist rechtmäßig.“
Wade empfiehlt Unternehmen, die Gebühr von 20 Euro (ca. 17 Pfund) einzuplanen und ETIAS-Gültigkeitsdaten zusammen mit Passinformationen in ihren Mobility-Management-Systemen zu speichern. Praktische Tipps für britische Organisationen sind Schulungen für Reisebucher, die Integration von ETIAS-Erinnerungen in Online-Buchungstools und das rechtzeitige Melden von Autorisierungsverlängerungen bei Passersatz.
Mit dem offiziellen Countdown läuft die Zeit für die Mobility-Teams – Zeit, die genutzt werden muss.
Dem Plan zufolge wird ETIAS im letzten Quartal 2026 eingeführt, doch in den ersten sechs Monaten ist die Autorisierung „dringend empfohlen“, aber noch nicht verpflichtend. Fluggesellschaften werden ermutigt, aber nicht verpflichtet, die ETIAS-Berechtigung der Passagiere zu prüfen. Grenzbeamte können Kurzzeitbesucher ohne ETIAS einreisen lassen, sofern alle anderen Einreisebedingungen erfüllt sind.
Es folgt eine weitere sechsmonatige „Schonfrist“, in der ETIAS dann verpflichtend ist, aber bei erstmaliger Einreise nach Ablauf der Übergangsphase eine einmalige Nachsicht möglich ist. Erst nach beiden Phasen – voraussichtlich ab April 2027 – wird die Autorisierung zur absoluten Pflicht.
Für britische Unternehmen bedeutet dieses gestaffelte Vorgehen eine willkommene Atempause. Firmen, die befürchteten, Mitarbeiter ohne ETIAS könnten pauschal von Reisen ausgeschlossen werden, haben nun ein ganzes Jahr Zeit, ETIAS-Prüfungen in Buchungssysteme, Reise-Apps und HR-Prozesse zu integrieren. Das gestaffelte Modell gibt den HR-Teams zudem Gelegenheit, mobile Mitarbeiter über die dreijährige Gültigkeit von ETIAS und den Zusammenhang zwischen abgelaufenen Pässen und ungültigen Genehmigungen aufzuklären.
Experten warnen jedoch vor Nachlässigkeit. „Behandeln Sie die Übergangsphase als Soft-Launch, nicht als Freifahrtschein“, mahnt Helen Wade, Mobility-Leiterin bei der Beratung TripSphere. „Reisende, die das empfohlene Zeitfenster verpassen, starten ihre Reisen mit Unsicherheit, und Fluggesellschaften, die das Boarding verweigern, handeln ab Beginn der Schonfrist rechtmäßig.“
Wade empfiehlt Unternehmen, die Gebühr von 20 Euro (ca. 17 Pfund) einzuplanen und ETIAS-Gültigkeitsdaten zusammen mit Passinformationen in ihren Mobility-Management-Systemen zu speichern. Praktische Tipps für britische Organisationen sind Schulungen für Reisebucher, die Integration von ETIAS-Erinnerungen in Online-Buchungstools und das rechtzeitige Melden von Autorisierungsverlängerungen bei Passersatz.
Mit dem offiziellen Countdown läuft die Zeit für die Mobility-Teams – Zeit, die genutzt werden muss.
Quelle: ETIAS Pro
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