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VAE gewähren 30-tägige Kulanzfrist für Reisende und Einwohner bei regionalen Flugausfällen

Juni 19, 2026
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VAE gewähren 30-tägige Kulanzfrist für Reisende und Einwohner bei regionalen Flugausfällen
Die Bundesbehörde für Identität, Staatsbürgerschaft, Zoll und Hafensicherheit der VAE (ICP) hat Reisenden und Einwohnern, die während der Luftsperre von Februar bis April gestrandet waren, eine letzte Möglichkeit eingeräumt, ihren Aufenthaltsstatus zu regulieren. In einer Mitteilung am späten Abend des 18. Juni bestätigte die ICP eine 30-tägige Kulanzfrist vom 10. Juni bis zum 9. Juli 2026. Wer bereits von der früheren Strafbefreiung der Regierung profitiert hat – eingeführt, als die kommerziellen Flüge am 28. Februar ausgesetzt wurden – kann nun entweder 1) das Land ohne Strafe verlassen oder 2) einen neuen Antrag auf Aufenthalts- oder Besuchervisum über die ICP oder das jeweilige GDRFA-Portal des Emirats stellen. Es sind keine besonderen Unterlagen erforderlich, nur die üblichen Online-Anträge.

Hintergrund: Im März hatten die VAE alle Überziehungsstrafen für Besucher und Inhaber annullierter Aufenthaltsgenehmigungen aufgehoben, die aufgrund des regionalen Konflikts nicht ausreisen konnten. Obwohl die Flüge im April wieder aufgenommen wurden, befinden sich noch Tausende ohne gültigen Status, was ihnen die Aufnahme neuer Jobs, das Mieten von Wohnungen oder die Wiedereinschreibung von Kindern in Schulen erschwert. Überziehungsstrafen betragen normalerweise 50–100 AED pro Tag und werden für Geringverdiener schnell unerschwinglich.

VAE gewähren 30-tägige Kulanzfrist für Reisende und Einwohner bei regionalen Flugausfällen


Praktische Folgen für Arbeitgeber:
• Personal- und Global-Mobility-Teams sollten alle Mitarbeiter überprüfen, die zwischen dem 28. Februar und 10. Juni in den VAE festsaßen.
• Bei annullierten Aufenthaltsvisa muss während der Kulanzfrist ein neuer Antrag gestellt werden, andernfalls muss der Mitarbeiter ausreisen und erneut einreisen.
• Auch Angehörige, deren Visa während der Sperrzeit abgelaufen sind, müssen reguliert werden, um Probleme am Flughafen zu vermeiden.

Was passiert nach dem 9. Juli? Die ICP erklärt, dass die „außergewöhnlichen Umstände nun beendet sind“ und ab dem 10. Juli wieder die regulären Strafen gelten. Unternehmen, die nicht handeln, riskieren, Mitarbeiter mit bereits bestehenden Einwanderungsverstößen zu sponsern – ein Warnsignal bei zukünftigen Arbeitserlaubnisverlängerungen. Die Behörde empfiehlt Betroffenen, die Smart-App oder autorisierte Schreibzentren zu nutzen, um lange Warteschlangen in letzter Minute zu vermeiden.

Regionale Einordnung: Die Vorgehensweise der VAE steht im Gegensatz zu den Nachbarstaaten im Golf, die weiterhin volle Überziehungsstrafen durchsetzen. Mit der Kombination aus humanitärer Entlastung und einer klaren Frist will Abu Dhabi den Rückstau vor dem Anstieg der Ankünfte in der Sommersaison abbauen.
Quelle: Emirates 24/7

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