
Immigration and Customs Enforcement (ICE) gab am 21. Juni die Festnahme von Reinier Rodríguez-Hernández bekannt, einem kubanischen Staatsangehörigen, der wenige Tage zuvor vom Metropolitan Detention Center in New Mexico trotz eines aktiven Einwanderungshaftbefehls freigelassen worden war. Die Polizei in Albuquerque hatte Rodríguez-Hernández ursprünglich am 22. Mai im Rahmen einer Untersuchung zu Kreditkartenbetrug festgenommen. Als die örtlichen Staatsanwälte keine weiteren Anklagen erhoben, ließen die Gefängnisbehörden ihn unter Berufung auf die Sanctuary-Politik des Bernalillo County frei, bevor ICE-Agenten die Haft übernehmen konnten.
Laut einer ICE-Erklärung wurde Rodríguez-Hernández von einem Team für Fahndungen an einer Tankstelle im Westteil der Stadt „ohne Zwischenfälle“ festgenommen. Die Behörde veröffentlichte Fotos der Festnahme in sozialen Medien – Teil einer von Interimsdirektor David Venturella als „Name-and-Shame“-Strategie bezeichneten Maßnahme, die sich gegen Gebiete richtet, die die Zusammenarbeit mit Bundes-Einwanderungsbehörden einschränken.
Dieser Vorfall befeuert die Kampagne der Regierung, Sanctuary-Politiken zu bestrafen. Im März verklagte das Justizministerium New Mexico wegen eines Gesetzes aus dem Jahr 2025, das die Zusammenarbeit bei Haftbefehlen einschränkt; der Fall läuft derzeit vor dem zehnten Bundesberufungsgericht. Gleichzeitig berichten Arbeitgeber in der Region von einem Anstieg sogenannter „stiller“ I-9-Prüfungen, da ICE alternative Durchsetzungswege sucht, wenn der Zugang zu Gefängnissen eingeschränkt ist.
Für Teams im Bereich globale Mobilität und Compliance ist die Botschaft klar: Mitarbeiter und Auftragnehmer mit ungeklärtem Einwanderungsstatus stehen in Sanctuary-Gebieten, in denen ICE nun auf öffentliche, medienwirksame Festnahmen setzt, unter verstärkter Beobachtung. Unternehmen sollten ihre internen Protokolle zur Unterstützung festgenommener ausländischer Arbeitnehmer überprüfen, sicherstellen, dass Rechtsbeistand schnell auf Anfragen der Außenstellen reagieren kann, und aktuelle Adressdaten pflegen, um unbeabsichtigte Razzien am Arbeitsplatz zu vermeiden.
Rodríguez-Hernández sieht sich sowohl mit staatlichen Betrugsvorwürfen als auch mit Abschiebungsverfahren konfrontiert. ICE teilte mit, dass im Jahr 2026 bisher 18 Charterflüge 612 kubanische Staatsangehörige zurückgeführt haben, was darauf hindeutet, dass Abschiebungen nach Havanna nach einer pandemiebedingten Pause wieder in großem Umfang stattfinden.
Laut einer ICE-Erklärung wurde Rodríguez-Hernández von einem Team für Fahndungen an einer Tankstelle im Westteil der Stadt „ohne Zwischenfälle“ festgenommen. Die Behörde veröffentlichte Fotos der Festnahme in sozialen Medien – Teil einer von Interimsdirektor David Venturella als „Name-and-Shame“-Strategie bezeichneten Maßnahme, die sich gegen Gebiete richtet, die die Zusammenarbeit mit Bundes-Einwanderungsbehörden einschränken.
Dieser Vorfall befeuert die Kampagne der Regierung, Sanctuary-Politiken zu bestrafen. Im März verklagte das Justizministerium New Mexico wegen eines Gesetzes aus dem Jahr 2025, das die Zusammenarbeit bei Haftbefehlen einschränkt; der Fall läuft derzeit vor dem zehnten Bundesberufungsgericht. Gleichzeitig berichten Arbeitgeber in der Region von einem Anstieg sogenannter „stiller“ I-9-Prüfungen, da ICE alternative Durchsetzungswege sucht, wenn der Zugang zu Gefängnissen eingeschränkt ist.
Für Teams im Bereich globale Mobilität und Compliance ist die Botschaft klar: Mitarbeiter und Auftragnehmer mit ungeklärtem Einwanderungsstatus stehen in Sanctuary-Gebieten, in denen ICE nun auf öffentliche, medienwirksame Festnahmen setzt, unter verstärkter Beobachtung. Unternehmen sollten ihre internen Protokolle zur Unterstützung festgenommener ausländischer Arbeitnehmer überprüfen, sicherstellen, dass Rechtsbeistand schnell auf Anfragen der Außenstellen reagieren kann, und aktuelle Adressdaten pflegen, um unbeabsichtigte Razzien am Arbeitsplatz zu vermeiden.
Rodríguez-Hernández sieht sich sowohl mit staatlichen Betrugsvorwürfen als auch mit Abschiebungsverfahren konfrontiert. ICE teilte mit, dass im Jahr 2026 bisher 18 Charterflüge 612 kubanische Staatsangehörige zurückgeführt haben, was darauf hindeutet, dass Abschiebungen nach Havanna nach einer pandemiebedingten Pause wieder in großem Umfang stattfinden.
Quelle: CubaHeadlines