
Das Nationale Menschenrechtsobservatorium Brasiliens (ObservaDH) veröffentlichte am 25. Juni seinen jährlichen Mobilitätsbericht und zeigte, dass im Jahr 2025 insgesamt 36,4 Millionen Ein- und Ausreisen an den brasilianischen Land-, See- und Luftgrenzen registriert wurden – der höchste Wert in der 12-jährigen Erhebung und 15,6 % mehr als 2024. Laut den Daten entfielen 47 % aller Bewegungen auf brasilianische Staatsbürger und 40 % auf ausländische Touristen, was verdeutlicht, dass Geschäfts- und Freizeitreisen und nicht dauerhafte Migration die Zahlen antreiben.
Hinter dieser Rekordzahl stehen zwei starke Faktoren: Brasiliens deutliche Erholung im Outbound-Tourismus nach der Pandemie und die Entscheidung der Regierung 2024, visafreie Abkommen mit Chile, China und mehreren karibischen Staaten auszuweiten. Die Flugkapazitäten stiegen im Jahresvergleich um 18 %, und die Straßenübergänge zu Uruguay, Argentinien und Paraguay erreichten wieder das Niveau vor COVID. Zudem verdoppelte sich der Kreuzfahrtpassagierverkehr über Rio de Janeiro und Santos dank gelockerter Gesundheitsprotokolle.
Das neue interaktive Portal des Observatoriums verknüpft zudem Einwanderungs- und Asylstatistiken mit den Grenzverkehrsdaten. Die Zahl der Genehmigungen zur Aufenthaltsregularisierung sank leicht auf 199.646 im Jahr 2025, während die Asylanträge mit 75.600 weiterhin hoch blieben. Behörden sehen in der Kombination aus Rekordmobilität und stabiler Regularisierung ein Zeichen dafür, dass Brasilien seine Rolle als Drehkreuz für vielfältige, kurzfristige Bewegungen festigt und weniger als Magnet für dauerhafte Ansiedlung fungiert.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist die Botschaft klar: Die Nachfrage nach grenzüberschreitenden Reisen von, nach und innerhalb Brasiliens wächst rasant. Reisebudgets sollten insbesondere im Hinblick auf große Fachmessen und Sportveranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte 2026 auf höhere Volumina ausgelegt werden. Die Datensätze sind zudem ein wertvolles Compliance-Instrument, da sie die Systeme SisMigra der Bundespolizei und DataMigra des Arbeitsministeriums miteinander abgleichen – unverzichtbar bei der Prüfung der Aufenthaltsdauer von Entsandten und Vielreisenden.
Hinter dieser Rekordzahl stehen zwei starke Faktoren: Brasiliens deutliche Erholung im Outbound-Tourismus nach der Pandemie und die Entscheidung der Regierung 2024, visafreie Abkommen mit Chile, China und mehreren karibischen Staaten auszuweiten. Die Flugkapazitäten stiegen im Jahresvergleich um 18 %, und die Straßenübergänge zu Uruguay, Argentinien und Paraguay erreichten wieder das Niveau vor COVID. Zudem verdoppelte sich der Kreuzfahrtpassagierverkehr über Rio de Janeiro und Santos dank gelockerter Gesundheitsprotokolle.
Das neue interaktive Portal des Observatoriums verknüpft zudem Einwanderungs- und Asylstatistiken mit den Grenzverkehrsdaten. Die Zahl der Genehmigungen zur Aufenthaltsregularisierung sank leicht auf 199.646 im Jahr 2025, während die Asylanträge mit 75.600 weiterhin hoch blieben. Behörden sehen in der Kombination aus Rekordmobilität und stabiler Regularisierung ein Zeichen dafür, dass Brasilien seine Rolle als Drehkreuz für vielfältige, kurzfristige Bewegungen festigt und weniger als Magnet für dauerhafte Ansiedlung fungiert.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist die Botschaft klar: Die Nachfrage nach grenzüberschreitenden Reisen von, nach und innerhalb Brasiliens wächst rasant. Reisebudgets sollten insbesondere im Hinblick auf große Fachmessen und Sportveranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte 2026 auf höhere Volumina ausgelegt werden. Die Datensätze sind zudem ein wertvolles Compliance-Instrument, da sie die Systeme SisMigra der Bundespolizei und DataMigra des Arbeitsministeriums miteinander abgleichen – unverzichtbar bei der Prüfung der Aufenthaltsdauer von Entsandten und Vielreisenden.
Quelle: Agência Brasil
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