
Ab Freitag, 26. Juni, müssen Passagiere, die ihre Reise am Flughafen Zürich (ZRH) beginnen, Laptops nicht mehr auspacken und Flüssigkeiten nicht mehr in 100-Milliliter-Behältern mitführen. Der Flughafen hat alle 26 Sicherheitskontrollspuren mit Computertomographie-(CT)-Scannern ausgestattet; die neue Technik erzeugt 3D-Bilder, die eine Analyse des Gepäcks ohne Auspacken ermöglichen. Zürich ist das erste Schweizer Drehkreuz – und eines der wenigen in Kontinentaleuropa –, das diese Technologie flächendeckend einführt. Reisende dürfen nun bis zu zwei Liter Flüssigkeiten, Gele und Aerosole im Handgepäck mitführen. Die Flughafenleitung erwartet dadurch eine Verkürzung der durchschnittlichen Kontrollzeiten um bis zu 30 %. Airlines mit engen Morgenverbindungen, darunter SWISS und Edelweiss, rechnen mit reibungsloseren Anschlussflügen für Transitpassagiere. Geschäftsreiseteams sollten ihre Reisehinweise aktualisieren: Transparente Plastikbeutel sind am ZRH nicht mehr verpflichtend, gelten aber weiterhin an vielen Anschlusszielen. Mobilitätsmanager sollten Mitarbeitende mit mehrstufigen Reiserouten (z. B. Zürich–Frankfurt–Shanghai) darauf hinweisen, dass bei erneuten Kontrollen an anderen Flughäfen wieder die 100-ml-Regel gilt. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat angekündigt, dass die Flughäfen Genf und Basel bis Anfang 2027 ähnliche Modernisierungen abschließen werden. Für in der Schweiz ansässige multinationale Unternehmen setzt diese Neuerung einen neuen Standard für das Reiseerlebnis der Mitarbeitenden und könnte die Wahl des Flughafens bei kurzfristigen Geschäftsreisen aus dem Einzugsgebiet Zürich beeinflussen.
Quelle: Blick
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