
Geschäfts- und Freizeitreisende, die ab Zürich fliegen, können ab heute, dem 26. Juni 2026, mit einem deutlich reibungsloseren Sicherheitsprozess rechnen. Der größte Flughafen der Schweiz hat die Einführung von Computertomographie-(CT)-Scannern der nächsten Generation an allen Abflugspuren abgeschlossen. Dadurch können Passagiere, die ihre Reise in Zürich beginnen, Laptops, Tablets und – besonders wichtig – bis zu zwei Liter Flüssigkeiten im Handgepäck behalten.
Diese Neuerung beendet die EU-weite 100-Milliliter-Beschränkung, die nach dem „Flüssigsprengstoff“-Anschlag 2006 eingeführt wurde, und reiht Zürich neben Vorreitern wie London City und Amsterdam Schiphol ein. Der Flughafenbetreiber Flughafen Zürich AG teilte mit, dass die Umrüstung von 28 Spuren rechtzeitig vor der geschäftigen Sommersaison abgeschlossen wurde.
Die CT-Technologie erzeugt ein 3D-Bild, das es den Sicherheitskräften ermöglicht, das Gepäck digital zu drehen und zu inspizieren, ohne dass Gegenstände herausgenommen oder Flüssigkeiten und Elektronik getrennt werden müssen. Projektleiter Roman Jung berichtet, dass Testspuren Passagiere bis zu 40 Prozent schneller abfertigten und die durchschnittlichen Wartezeiten in Stoßzeiten halbierten.
Die Neuerung gilt derzeit nur für Passagiere, die ihre Reise in Zürich beginnen und im Hauptgebäude der Sicherheitskontrolle gescannt werden. Anschlussreisende, deren Handgepäck in Zürich nicht erneut kontrolliert wird, müssen weiterhin die alte 100-ml-Regel für Weiterflüge einhalten, sofern diese Flughäfen die CT-Technologie noch nicht eingeführt haben.
Andere Schweizer Flughäfen – Basel-Mulhouse, Genf und Bern – werden die Technologie voraussichtlich bis 2027 schrittweise einführen, setzen aber vorerst noch die Standardbeschränkung durch.
Für Mobilitätsmanager in Unternehmen bedeutet das Upgrade kürzere Wartezeiten, weniger Stress für Vielflieger und einen kleinen, aber spürbaren Produktivitätsschub. Fluggesellschaften wie Swiss und Edelweiss erwarten ebenfalls einen reibungsloseren Boarding-Prozess, da weniger Last-Minute-Umpackaktionen am Gate anfallen.
Reisende sollten jedoch die Flüssigkeitsbeschränkungen an ihren Zielflughäfen genau beachten, um Beschlagnahmungen auf dem Rückflug zu vermeiden. Die Zürcher Zollbehörde weist darauf hin, dass Duty-Free-Flüssigkeiten über 100 ml, die außerhalb der Schweiz gekauft wurden, beim Transit durch Flughäfen ohne CT-Technologie weiterhin in sicherheitsversiegelten (STE) Beuteln nachgewiesen werden müssen.
Diese Neuerung beendet die EU-weite 100-Milliliter-Beschränkung, die nach dem „Flüssigsprengstoff“-Anschlag 2006 eingeführt wurde, und reiht Zürich neben Vorreitern wie London City und Amsterdam Schiphol ein. Der Flughafenbetreiber Flughafen Zürich AG teilte mit, dass die Umrüstung von 28 Spuren rechtzeitig vor der geschäftigen Sommersaison abgeschlossen wurde.
Die CT-Technologie erzeugt ein 3D-Bild, das es den Sicherheitskräften ermöglicht, das Gepäck digital zu drehen und zu inspizieren, ohne dass Gegenstände herausgenommen oder Flüssigkeiten und Elektronik getrennt werden müssen. Projektleiter Roman Jung berichtet, dass Testspuren Passagiere bis zu 40 Prozent schneller abfertigten und die durchschnittlichen Wartezeiten in Stoßzeiten halbierten.
Die Neuerung gilt derzeit nur für Passagiere, die ihre Reise in Zürich beginnen und im Hauptgebäude der Sicherheitskontrolle gescannt werden. Anschlussreisende, deren Handgepäck in Zürich nicht erneut kontrolliert wird, müssen weiterhin die alte 100-ml-Regel für Weiterflüge einhalten, sofern diese Flughäfen die CT-Technologie noch nicht eingeführt haben.
Andere Schweizer Flughäfen – Basel-Mulhouse, Genf und Bern – werden die Technologie voraussichtlich bis 2027 schrittweise einführen, setzen aber vorerst noch die Standardbeschränkung durch.
Für Mobilitätsmanager in Unternehmen bedeutet das Upgrade kürzere Wartezeiten, weniger Stress für Vielflieger und einen kleinen, aber spürbaren Produktivitätsschub. Fluggesellschaften wie Swiss und Edelweiss erwarten ebenfalls einen reibungsloseren Boarding-Prozess, da weniger Last-Minute-Umpackaktionen am Gate anfallen.
Reisende sollten jedoch die Flüssigkeitsbeschränkungen an ihren Zielflughäfen genau beachten, um Beschlagnahmungen auf dem Rückflug zu vermeiden. Die Zürcher Zollbehörde weist darauf hin, dass Duty-Free-Flüssigkeiten über 100 ml, die außerhalb der Schweiz gekauft wurden, beim Transit durch Flughäfen ohne CT-Technologie weiterhin in sicherheitsversiegelten (STE) Beuteln nachgewiesen werden müssen.
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