
Spanien hat bei der Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems (EES) einen wichtigen Meilenstein am Internationalen Flughafen der Region Murcia in Corvera erreicht. Delegationsvertreter berichteten am 26. Juni, dass bereits fast eine halbe Million Reisende aus Drittstaaten die im Oktober eingeführten automatisierten Kontrollschleusen passiert haben. Die Terminals erfassen das Gesicht des Passagiers, vier Fingerabdrücke sowie Passdaten und ersetzen damit den manuellen Stempel. Die Informationen werden für drei Jahre in einer gemeinsamen europäischen Datenbank gespeichert.
Laut Regierungsdelegiertem Francisco Lucas hat das Projekt die durchschnittlichen Wartezeiten erheblich verkürzt und der Polizei präzisere Daten zu visumfreien Aufenthalten, Terrorwarnungen und Überziehungen geliefert. Ignacio del Olmo, Leiter der Nationalpolizei in Murcia, erklärte, dass die erstmalige Registrierung etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, spätere Einreisen jedoch im Wesentlichen „Tap-and-Go“ sind – ein entscheidender Vorteil, da der Verkehr aus Nicht-Schengen-Staaten wieder das Vorkrisenniveau erreicht.
Für Manager der Unternehmensmobilität sind die Zahlen vielversprechend. Spanien gehört zu den Schengen-Staaten, die im Sommer mit einem doppelten Anstieg von britischen Urlaubern und post-Brexit-Besuchern mit 90/180-Tage-Regelung rechnen, die nun biometrisch erfasst werden müssen. Die frühe Einführung an einem mittelgroßen Regionalflughafen deutet darauf hin, dass größere Drehkreuze wie Madrid-Barajas und Barcelona-El Prat gut zurechtkommen könnten, sofern die Ausstattung und das Personalverhältnis ähnlich wie in Murcia sind.
Praktischer Tipp: Erinnern Sie Führungskräfte, die Fast-Track- oder VIP-Services nutzen, dass bei ihrer ersten Reise nach Einführung des EES noch ein Fingerabdruckscan erforderlich ist; danach können sie mit Wartezeiten an den EU-eGates rechnen. Unternehmen, die Aufenthaltszeiten für Gehaltsabrechnung oder Entsendekontrollen erfassen, können bei Bedarf auch die offiziellen EES-Daten als Nachweis anfordern.
Blick in die Zukunft: Aena plant, das System mit einer freiwilligen Voranmelde-App zu verknüpfen, sobald Brüssel die Datenschutzrichtlinien abschließt. So könnten Vielreisende ihre biometrischen Daten bereits vor Abreise hochladen – ein weiterer Schritt Spaniens hin zu vollständig nahtlosen Grenzkontrollen.
Laut Regierungsdelegiertem Francisco Lucas hat das Projekt die durchschnittlichen Wartezeiten erheblich verkürzt und der Polizei präzisere Daten zu visumfreien Aufenthalten, Terrorwarnungen und Überziehungen geliefert. Ignacio del Olmo, Leiter der Nationalpolizei in Murcia, erklärte, dass die erstmalige Registrierung etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, spätere Einreisen jedoch im Wesentlichen „Tap-and-Go“ sind – ein entscheidender Vorteil, da der Verkehr aus Nicht-Schengen-Staaten wieder das Vorkrisenniveau erreicht.
Für Manager der Unternehmensmobilität sind die Zahlen vielversprechend. Spanien gehört zu den Schengen-Staaten, die im Sommer mit einem doppelten Anstieg von britischen Urlaubern und post-Brexit-Besuchern mit 90/180-Tage-Regelung rechnen, die nun biometrisch erfasst werden müssen. Die frühe Einführung an einem mittelgroßen Regionalflughafen deutet darauf hin, dass größere Drehkreuze wie Madrid-Barajas und Barcelona-El Prat gut zurechtkommen könnten, sofern die Ausstattung und das Personalverhältnis ähnlich wie in Murcia sind.
Praktischer Tipp: Erinnern Sie Führungskräfte, die Fast-Track- oder VIP-Services nutzen, dass bei ihrer ersten Reise nach Einführung des EES noch ein Fingerabdruckscan erforderlich ist; danach können sie mit Wartezeiten an den EU-eGates rechnen. Unternehmen, die Aufenthaltszeiten für Gehaltsabrechnung oder Entsendekontrollen erfassen, können bei Bedarf auch die offiziellen EES-Daten als Nachweis anfordern.
Blick in die Zukunft: Aena plant, das System mit einer freiwilligen Voranmelde-App zu verknüpfen, sobald Brüssel die Datenschutzrichtlinien abschließt. So könnten Vielreisende ihre biometrischen Daten bereits vor Abreise hochladen – ein weiterer Schritt Spaniens hin zu vollständig nahtlosen Grenzkontrollen.
Quelle: Cadena SER
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